22min.live zu Influencer-Marketing: „Der YouTuber sollte zur Marke passen“

Mit 22min.live startete Unternehmer Tilo Bonow kürzlich ein neues Talk-Format via Facebook Live. Mittelpunkt der Sendung ist das Gespräch zwischen dem Investor und ausgewählten Meinungsführern der digitalen Szene, die zu aktuellen Themen Rede und Antwort stehen. Der Clue: Die Zuschauer sind live dabei und können in den 22 Minuten Sendezeit mitdiskutieren und Fragen stellen.

Worum ging es diesmal?
Die erste Ausgabe stand ganz im Zeichen des Szene-Buzzwords „Influencer-Marketing“. Das Prinzip: Digitale Multiplikatoren präsentieren Produkte oder verbreiten Markenbotschaften und aktivieren ihre Follower so zum Liken, Teilen und vor allem zum Kaufen. Vielen gelten YouTuber, Instagramer, Snapchater & Co. schon als die neue Marketingmacht. Große und bekannte Marken buchen Social Influencer immer häufiger als Werbepartner. Ihr Vorteil: Die eigene Zielgruppe nimmt sie häufig als authentisch war und viele von ihnen haben mit einem Posting oft eine größere Reichweite als traditionelle Medien. Kein Wunder also, dass die Meinungsführer im Social Web unter Werbetreibenden so gefragt sind wie nie.

Wer war dabei?
Den Fragen von Tilo Bonow und den Zuschauern stellten sich Influencer-Marketing-Experte und ReachHero-Gründer Philipp John und YouTuber Aaron Troschke (sein Kanal HeyAaron!!! hat aktuell mehr als 330.000 Abonnenten).
ReachHero ist Deutschlands größter Online-Marktplatz für Influencer-Marketing. 2014 in Berlin gegründet, verbindet das Start-up Influencer wie YouTuber, Instagramer und Twitter-Stars mit Unternehmen. Ziel ist es, beiden Seiten Kooperationen in Form von Produktplatzierungen sowie weiteren innovativen Werbeformaten so einfach wie möglich zu machen. Und das mit Erfolg: Aktuell zählt ReachHero schon mehr als 3.600 angemeldete Influencer und über 800 registrierte Firmen auf seiner Plattform – über 400 Kampagnen wurden bereits erfolgreich umgesetzt.

Jetzt mitdiskutieren: Influencer – Die neue Macht im Marketing

Zu Gast: Philipp John und Aaron Troschke von @ReachHero.

Posted by Tilo Bonow on Donnerstag, 19. Mai 2016

Was sind die Learnings? Die besten Zitate:

„Ganz häufig wissen auch die Firmen nicht, was sie eigentlich wollen. Viele denken, sie bekommen einen Imagefilm.“

„Unternehmen denken, sie bekommen eine Reichweite von RTL zu einem Preis von Tele 5. YouTuber wissen aber mittlerweile, was sie wert sind!“

„Von der Bundeszentrale für politische Bildung bis Dildo King – Hauptsache, der Influencer hat Spaß und es ist authentisch.“

„Der YouTuber sollte zur Marke passen. Es bringt nichts, wenn eine Beauty-Dame auf einmal Werbung für Torwarthandschuhe macht!“

„Besonders gut funktionieren Kampagnen, von denen die Zuschauer auch etwas haben.“

„Welcher Kanal sich eignet, ist abhängig vom Produkt. Für Instagram bieten sich zum Beispiel besonders Produkte aus den Bereichen Fashion und Food an. Alles, was erklärungsbedürftig ist, ist wiederum bei YouTube am besten aufgehoben.“

„Der Erstkontakt mit Influencern ist für Unternehmen meist sehr schwer.“

„Anders als hierzulande planen US-Unternehmen häufig schon feste Budgets für Influencer-Marketing mit ein.“

„Unternehmen sollten sich zunächst fragen: Was will ich erreichen? Welches Medium ist geeignet? Was will ich dafür ausgeben?“

„Marken sollten auch mal frech und locker sein – wichtig ist, offen zu sein und nicht zu steif an die Sache ranzugehen!“

Hier gibt es die komplette Talk-Runde noch einmal zum Nachschauen.

Noch Fragen offen? Schicken Sie uns gerne ein E-Mail an fragen@22min.live