Das sind die Lieblings-Apps der Generation Z

In den vergangenen Wochen haben wir an dieser Stelle bereits die beliebtesten Influencer der Jungs und Mädchen der Generation Z vorgestellt. Dieses Mal geht es um die Lieblings-Apps: Wir haben Teenager gefragt, welche Apps auf ihrem Smartphone nicht fehlen dürfen. Das Ergebnis: WhatsApp, Instagram und Co. liegen vor Facebook. Fünf der beliebtesten Apps stellen wir hier vor.

1. WhatsApp in unserer Umfrage ganz vorn
whatsapp-512Der Kurznachrichtendienst WhatsApp liegt ganz weit vorn bei den Jugendlichen und wird mehrmals täglich genutzt. Mit weltweit mehr als 800 Millionen Nutzern ist der Dienst längst generationsübergreifender Favorit. Sowohl Teenies, als auch Eltern und Großeltern nutzen die App für die tägliche Kommunikation und verschicken darüber Bilder, Emojis und Sprachnachrichten.

 

2. Instagram beliebter als Facebook

instagram_logoInstagram gehörte in unserer Umfrage zu den am meisten genannten Apps. Auf dem Online-Dienst teilen nicht nur private Nutzer Bilder und Videos, auch Unternehmen und Marken haben den Wert von Instagram fürs Branding längst erkannt. 500 Millionen Nutzer sind weltweit aktiv, davon kommen 9 Millionen aus Deutschland. Die Teens lieben die App für ihre Filter, mit denen sich Fotos in Sekunden bearbeiten lassen und die Möglichkeit Freunden und Stars weltweit zu folgen.

3. Snapchat – Snap und weg

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Snapchat ist in Deutschland der Newcomer 2016. Bilder und Videos, die sich nach wenigen Sekunden von selbst löschen und bunte Filter, die das Gesicht verzerren oder verschönern: Die Jüngeren lieben es, die Älteren behaupten gern das Prinzip irgendwie nicht zu verstehen. Dennoch sprechen weltweit 150 Millionen aktive Nutzer am Tag für sich. Und auch viele Marken snappen auf Unternehmensaccounts, kreieren eigene Geofilter und kooperieren mit reichweitenstarken Influencern. Für viele Teenager ist Snapchat mittlerweile auch so eine Art Zeitungs-Ersatz. Medien haben sich darauf eingestellt und bereiten auf ihren Accounts ihre News mit wenig Text und viel Bewegtbild auf.

4. YouTube – Musik, Filme, Influencer

youtube400 Stunden Videomaterial pro Minute – das ist nur ein Ausschnitt der Erfolgsbilanz von YouTube. Weltweit hat die Plattform über eine Milliarde Nutzer. Auch in unserer Umfrage gab es keinen Teenager, der die App nicht zu seinen Favoriten gezählt hat. Viele YouTuber sind heute regelrechte Stars und für die Generation Z teilweise wichtiger als Schauspieler oder Sänger. Laut YouTube macht sich das auch an den Werbeeinnahmen der Influencer bemerkbar: Die Anzahl der Kanäle, die auf YouTube pro Jahr sechsstellige Einnahmen erzielen, ist im Vergleich zum Vorjahr um 50 % gestiegen.

5. Facebook weniger wichtig

fb-artAuch wenn Facebook bei den Jugendlichen nicht mehr zu den Top 3 der App-Favoriten zählt, ist die App weiterhin wichtig. Das zeigen die 24 Millionen Deutschen, die Facebook mobil nutzen, also 85 Prozent der deutschen Facebook-Nutzer (es sind 28 Millionen insgesamt) sehr deutlich. Für die Jugendlichen erfüllt die App inzwischen einen anderen Zweck und dient nicht mehr nur als Foto-Sharing-Plattform. Vielmehr ist Facebook allgemein wichtig, um up-to-date zu bleiben, sich über News zu informieren und zum Beispiel über die Gruppen-Funktion Schulprojekte und Hausaufgaben zu koordinieren.

Weitere Favoriten der Generation Z

Andere beliebte Apps der Jugendlichen sind neben der Musik-App Spotify auch PlayTube, bei der angelegte YouTube-Playlisten herunter geladen werden können sowie musical.ly. Die App ermöglicht es Nutzern, den “musern”, kurze Videos zu versenden, in denen sie Playback zu Songs singen oder lustige Zitate nachsprechen. Außerdem beliebt sind die Apps Wattpad, Geschichten für unterwegs, YouNow, eine App für einen Live-Stream Video-Chat, oder Twitch. Hier haben Nutzer die Chance direkt Übertragungen der Lieblingsspiele anzusehen und mit Spielern zu chatten.

Social-Apps sind wichtiger als Nachrichten- oder Gaming-Apps

Die Lieblingsapps der Generation Z sind fast ausschließlich soziale Netzwerke. Hier teilen oder konsumieren sie Fotos, Videos und andere Inhalte oder chatten mit Freunden und Familie. Selbst Nachrichten werden vorrangig über diese Apps konsumiert. Sowohl PR- als auch Marketing-Maßnahmen sollten also so ausgerichtet werden, dass sie Jugendliche über diese Kanäle erreichen, ob durch eigenen Content auf den Kanälen, eine Influencer-Kampagne auf Instagram oder Youtube, Chatbots auf WhatsApp oder gezielte Werbung auf Facebook. Bei Fragen rund um PR und Social Media kontaktiert uns unter info@piabo.net.