Be Pride! Celebrate Diversity!


Im Juni wird international gefeiert: Auf der ganzen Welt veranstaltet die LGBTIQ+ Community und ihre Unterstützer*innen sowie Anhänger*innen zum internationalen PRIDE – politische Paraden und große Straßenumzüge, um für Gleichberechtigung, Akzeptanz und Toleranz einzustehen. Bereits im Juni leuchteten vielerorts Fahnen in Regenbogenfarben auf. Ob aus dem Fenster hängend, im Garten wehend oder am Empfang ausliegend – sowohl Privatpersonen, als auch Unternehmen, politische Organisationen oder Botschaften bekennen sich mit dem internationalen Symbol der LGBTIQ+-Community auf diese Weise zu Diversität. 

Das dazugehörige, geschichtliche Ereignis, bekannt als der Stonewall-Aufstand, liegt schon weit zurück. Im Jahre 1969 gingen zahlreiche mutige Demonstrant*innen auf die Straßen Manhattans, um sich gegen willkürliche  Polizeigewalt gegen die LSBTIQ+ Community zu wehren. Dies wurde zum wichtigen Wendepunkt in der LGBTIQ+-Bewegung und der Start um den sichtbaren Kampf um Gleichberechtigung und Chancengleichheit. Dieses Jahr, 2019, jährt wir der Christopher Street Day somit zum international zum 50. Mal. 

LGBTIQ+ X Corporates

Die LGBTIQ+-Bewegung hat in den letzten Jahren einen wichtigen Prozess zur Gleichberechtigung in Gang gesetzt. Die regenbogenfarbene Fahne steht für das Bekenntnis zu einer offenen, diversen und liberalen Gesellschaft, sodass mittlerweile auch immer mehr Institutionen den PRIDE Month zum Anlass nehmen, Haltung zu zeigen. 

©IKEA

Man blicke zum Beispiel auf IKEA, dessen berühmte blaue Frakta Einkaufstasche während des Pride Months im Regenbogendesign erhältlich ist, oder den Tagesspiegel mit seiner regelmäßig erscheinenden Queer-Kolumne, dessen Ausgabe zum Christopher Street Day in Regenbogenfarben erscheint. Auch Unternehmen, wie Warsteiner, Vodafone, Condor und BMW stärkten hierzulande der LGBTIQ+-Community mit lokalen Aktionen den Rücken. Sie alle sind der Meinung, es gehöre selbstverständlich zum Alltag, die Diversität seiner Mitarbeiter*innen zu schätzen. Sie benennen Freiheit, Toleranz und Respekt zu ihren Kernwerte und sprechen sich aktiv gegen Diskriminierung und Ausgrenzung aus.

©Tagesspiegel

Haltung zeigen kommt an

Durch die Globalisierung und den dadurch ausgelösten gesellschaftlichen Wandel, denkt der urbane, moderne Mensch deutlich globaler, ist toleranter und multikultureller. Wo früher Marketingleute getrimmt wurden, nur nicht politisch zu sein, um Polarisierung und Unzufriedenheit bei bestimmten Kundengruppen zu vermeiden, hat sich das Paradigma heute gewendet: Kunden und Mitarbeiter*innen befürworten eine klare Werteorientierung und begrüßen es, wenn Unternehmen einen klaren Purpose vertreten. Solch ein Statement schafft Wiedererkennungswert, stärkt die Unternehmensziele und geht sogar soweit, dass es die Wahl der Kunden (und vice versa) beeinflussen kann. Eine Zusammenarbeit stellt sich nur dann als produktiv und weiterführend heraus, wenn man sich auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt begegnet. Wie man sich zu bestimmten Themen positioniert, kann letztendlich also ein entscheidender Erfolgsfaktor sein.

Handeln statt leere Floskeln

Auch das PIABO-Team, positioniert sich deutlich im PRIDE Month für die Gleichberechtigung und Chancengleichheit aller Menschen. 

Uns ist bewusst, dass zahlreiche Menschen tagtäglich mit Diskriminierung konfrontiert werden. Und obwohl die sexuelle Orientierung als auch die geschlechtliche Identität eindeutig Privatangelegenheit ist, wird diese nichtsdestotrotz auch im Arbeitsumfeld oft zur Angriffsfläche.

Uns bei PIABO ist es sehr wichtig Diversität zu fördern, da gerade die Vielfalt im Unternehmen zu grandiosen Ergebnissen führen kann. Wir schätzen alle unsere Mitarbeiter*innen gleichermaßen!

We are PRIDE!