Berlin im Web-Fieber und PIABO mittendrin

Für uns als „alte Hasen“ im Internetgeschäft gehört es zum guten Ton, Augen und Ohren offen zu halten, wenn es irgendwo Web, Internet oder Social Media schallt. In der vergangenen Woche hatten wir besonders viel zu lauschen: Die BerlinWebWeek beehrt die Hauptstadt und hat zahlreiche interessante und natürlich web-affine Veranstaltungen im Gepäck.

Den Wochenstart legte die webinale hin, bei der sich Internet-Koryphäen wie Florian Bailey, Martin Oetting, Sarik Weber und Christoph Bornschein die Laptop-Fernbedienung in die Hand gaben und das Web-affine Publikum mit spannenden Vorträgen zu Themen wie dem sozialen Kontext, der Start-Up Gründung oder der vorherrschenden App-edemie versorgten.

Die wichtigsten Vertreter der deutschen Start-Up Szene verschlug es am Mittwoch Abend zum Ausklang in die bewährten Räumlichkeiten des Zanox GAP Campus, wo zum 6. Mal die allseits beliebte Netzwerkveranstaltung Echtzeit von Deutsche Startups über die Bühne ging. In gewohnt lockerer Atmosphäre wurden ausgelassen Kontakte geknüpft, gepflegt oder weitergegeben und Neuigkeiten der Branche ausgetauscht.

Wer sich noch vom Web-Fieber anstecken lassen möchte, empfehlen wir die kommenden Veranstaltungen der BerlinWebWeek zu besuchen, die noch bis zum 09.06. die Hauptstadt digitalisieren.

Zur Einstimmung dieser Klassiker aus dem Jahre 1996, frei nach dem Motto: „Sei ein User, geh online, im Email triffst du mich“!

Die Regeln des Spiels – Das 1×1 einer Social Media Policy

Blogs und soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Durch die rege Aktivität der Nutzer entsteht ein öffentlicher Dialog, an dem es für Unternehmen teilzunehmen gilt. Geredet wird in jedem Fall, nur wer sich aktiv am Geschehen beteiligt, behält den Überblick und kann auf Probleme und thematische Anregungen sofort reagieren.

Doch wer soll sich im Unternehmen darum kümmern?

Der virtuelle Dialog lebt von Pluralität, die Antwort auf die Frage ist demnach denkbar einfach: Je mehr engagierte Teilnehmer das Unternehmen unterstützen, desto besser! Neben einem erfahrenen Social Media Mitarbeiter profitiert jede Firma von der Expertise und den unterschiedlichen Blickwinkeln der Kollegen verschiedener Abteilungen. Dabei sollte das unerbittliche Gedächtnis des World Wide Web nicht unterschätzt werden. Alles ins Netz Gestellte bleibt, egal, ob gelöscht oder nicht. Es ist deshalb von zentraler Bedeutung, alle Beteiligten über Regeln und Gefahren im Umgang mit sozialen Netzwerken aufzuklären, um Schaden für das Unternehmen zu vermeiden. Die Basis aller Beiträge der Mitarbeiter sollte eine so genannte Social Media Policy darstellen, die immer dann gilt, wenn ein autorisierter Mitarbeiter geschäftlich, aber auch privat am Diskurs zum Unternehmen teilnimmt.

Wie genau die Verhaltensregeln aussehen, bleibt jedem Unternehmen selbst überlassen. Diese Punkte dürfen jedoch auf keinen Fall fehlen:

  • Auch wenn es ganz selbstverständlich scheint, ist das oberste Gebot für alle Mitarbeiter: Weder geschäftlich noch privat darf etwas veröffentlicht werden, was das Unternehmen in irgendeiner Art schädigen kann. Um Betriebsgeheimnisse verdeckt zu halten gilt die Regel: Öffentlich ist nur das, was außerhalb sozialer Netzwerke bereits frei zugänglich ist. Bei Unsicherheiten sollte eine Einschätzung der Vorgesetzten eingeholt werden.
  • Jeder Post im Namen des Unternehmens muss gut durchdacht und verantwortungsvoll verfasst werden. Es gilt einen stets respektvollen Umgang zu anderen Web-Teilnehmern zu pflegen. Dazu gehört nicht nur die politische Korrektheit der Beiträge, sondern auch die Unterlassung von Konkurrenz-Bashing im Netz. Gesetzliche Richtlinien wie das Urheberrecht müssen natürlich ebenfalls berücksichtigt werden.
  • Um in der Internetwelt Fuß zu fassen, braucht es Transparenz und Authentizität. Jeder Mitarbeiter, der Beiträge in seinem Namen verfasst, sollte darauf achten, seine Zugehörigkeit und Position im Unternehmen für Leser transparent zu machen.
  • Damit das Unternehmen von der Vielfalt seiner Mitarbeiter auch im Netz profitieren kann, sollte jeder nur zu den Themen Stellung beziehen, die in seinem Kompetenzbereich liegen. So kann die Leserschaft vom speziellen und einzigartigen Wissen des Einzelnen profitieren.
  • Die vielleicht wichtigste Regel für einen erfolgreichen Unternehmensauftritt in sozialen Netzwerken: Mehrwert bieten! Belanglosigkeiten interessieren die Wenigsten und Leser wollen zum Wiederkommen animiert werden. Es gilt, spannende Beiträge zu kreieren, die die Zielgruppe ansprechen. Wo genau der spezifische Mehrwert für die fokussierte Kundengruppe liegt, variiert von Unternehmen zu Unternehmen.

Mit diesen Richtlinien gestaltet sich der Aufenthalt im Web 2.0 für Unternehmen und ihre Mitarbeiter zwar einfacher, sie sind allerdings keinesfalls die einzigen Erfolgskriterien. Jedes Social Media Konzept sowie die zugehörige Social Media Policy muss ausgiebig durchdacht und an die Ansprüche von Firma und Zielgruppe angepasst werden.

Filmmarketing 2.0

Jährlich laufen 500 bis 600 Filme in den deutschen Kinos an – für den einzelnen Kinogänger eine unüberschaubare und kaum fassbare Masse, wären da nicht erfolgreiche Kommunikationsstrategien, die ihm den einen oder anderen Film vor und unmittelbar nach dem Kinostart ins Gedächtnis bringen. Doch wo früher galt „Die Masse macht’s“ und vorzugsweise mit Werbeplakaten, TV-Spots und Printanzeigen auf Filme aufmerksam gemacht wurde, zeichnen sich heute immer raffiniertere Methoden ab, ein breites Publikum auch für kleinere Produktionen zu erreichen. Dies haben in der Vergangenheit vor allem sogenannte Independent Filme, also über ein vergleichsweise geringes Budget verfügende Produktionen, vorgemacht.

So zeigte 1999 der Film „Blair Witch Project“, wie man mit einer ausgeklügelten Marketingstrategie aus einem geringen Produktionsbudget (60.000 Dollar) maximalen Erfolg rausschlägt – weltweit wurden 248 Millionen Dollar eingespielt. Schon Monate vor dem Filmstart informierte eine interaktive Website potentielle Zuschauer über den fiktiven Mythos um die Hexe von Blair. Dabei wurde bewusst der Eindruck vermittelt, die Geschichte über eine kleine Filmcrew, die 1994 bei ihren Recherchen zur Hexe von Blair im Wald verloren gegangen ist, sei wahr. Diesen Eindruck bestärkte der zur Kampagne gehörende Fake-Trailer:

Die so entstandenen Gerüchte führten zu einer unaufhaltbaren Mund zu Mund-Propaganda, die unzählige Zuschauer in die Kinos lockte. Einige Elemente aus der PR-Kampagne um „Blair Witch Project“ sollten nachhaltig die Branche beeinflussen: Das Verbreiten von Fake-Trailern und Aufmerksamkeit erregenden Videos fällt unter die Methode ‚Virales Marketing’, derer sich in jüngster Zeit auch Quentin Tarantino für seinen Kassenknüller „Inglourious Basterds“ bedient hat:

Die Verbreitung von Videos ist aber nur Teil einer ganzheitlicheren Strategie der Kommunikation mit dem Konsumenten, die erst durch das Web 2.0-Phänomen ihre volle Wirkung entfalten konnte. Independent-Filmen kamen diese Entwicklungen sehr entgegen, boten sie doch gegenüber den klassischen Marketing-Methoden kostentechnisch Vorteile. Es wurden Produktionsblogs und Fanseiten in sozialen Netzwerken zu kleineren Filmen erstellt. Den über Kanäle wie Twitter, Facebook und MySpace angesprochenen Usern wurden so scheinbar exklusive Informationen zum Film vermittelt und ihren Kommentaren Gehör geschenkt. Wie hoch die Resonanz auf solch eine Kampagne ausfallen kann, zeigte 2006 der US-Film „Snakes on a plane“: Durch die bloße Verkündung des Titels über den Blog zum Film wurde ein beispielloser Internethype losgetreten,  dem weltweit User durch eigens erstellte Trailer, Filmposter und Musikstücke weiteren Stoff lieferten. Da der Film aber die Erwartungen der Fans letzten Endes nicht erfüllen konnte, wurde er zum Flop und damit zum Beispiel dafür, dass auch ein originelles und erfolgreiches Marketingkonzept allein kein Erfolgsgarant ist.

Dennoch lässt sich nicht abstreiten, dass die Nutzung von Social Media-Kanälen aus der Filmvermarktung heute nicht mehr wegzudenken ist. Selbst ein Blockbuster wie „Avatar“, der durch seine innovativen 3D-Effekte ohnehin ein breites Publikum anzieht, konnte auf die Kommunikation mit potentiellen Fans über Facebook und Twitter nicht verzichten.

Es stellt sich die Frage, was die User dazu anspornt, auf diesen Profilen Kommentare zu posten, zu twittern oder sich mit eigenen Ideen in Aktionen einzubringen, die den jeweiligen Film noch populärer machen sollen. Wahrscheinlich ist es das Gefühl, Anteil an der Entstehung und den Erfolg eines Filmes zu nehmen, diesen vielleicht sogar mitzubestimmen. An diesen Reiz knüpft auch der neueste Trend in der Filmvermarktung an:  „Augmented Reality“-Anwendungen, die den User in die fiktive Realität des Films hineinversetzen. So bot die Website zum „Star Trek“-Prequel von 2009 eine Anwendung, mit der man auf eine holographische Tour durch  das Raumschiff Enterprise gehen konnte:

Die Aufmerksamkeit, die all diese Kampagnen erzeugt haben, haben etwas Bemerkenswertes gemeinsam: Sie begreifen das heutige Filmpublikum nicht als  genügsame Endkonsumenten, sondern als Kinogänger 2.0.

Die Stadt als Laufsteg – und PIABO mittendrin

Wem muss man noch davon berichten, dass Berlin in den letzten Jahren zu einer der Modemetropolen Europas geworden ist? Gerade was die angesagtesten Streetlooks angeht, ist Berlin auch im internationalen Vergleich ganz vorn dabei.

Das können wir, die  PIABO-Mitarbeiter, jeden Tag aufs Neue bestätigen. Denn unser Büro in der Weinmeisterstraße befindet sich im Modeschmelztiegel Berlin Mitte. Ein Blick aus unserer aquariumartigen Fensterfront versorgt uns – quasi frei Haus – immer mit den neuesten Trends und Looks.

Egal was gerade angesagt ist, ob Emo (2008), Rockabilly (2007), Punk (geht immer) oder Nerd (aktuell) – im „Berlin Fashiondistrict Mitte“ trifft man Vertreter jeglicher Couleur, die die Straßen zum Laufsteg machen.

So wundern wir uns auch kaum noch über mit Kaugummis gespickte T-Shirts,  neonfarbene Röhrenjeans oder über die mit Gaffertape abgeklebte Mickey Mouse auf dem Pulli. Für einen Aufschrei und eine Belagerung der Fensterfront durch die ganze PIABO-Besatzung sorgt da höchstens ein Matrose, der ein Fotoshooting vor Grafittis veranstaltet.

Der Blick aus der Agentur auf die Weinmeisterstraße

Tragbare Looks werden dabei direkt von den Mitarbeitern aufgegriffen: Sobald der Gong zur Mittagspause ertönt, werden die umliegenden Fashionstores – die hier natürlich zuhauf vertreten sind – geentert. Wieder im Büro werden die Tüten ausgepackt und die Schreib- als Ladentische missbraucht. Jeder will seine Errungenschaften präsentieren. Noch schnell ein passendes Lied auf dem Rechner angeschmissen und das Defilée kann beginnen.

A: „Oh, Streifen!“
B: „Ist ein Neckholder.“
C: „Maritim ist in.“
D: „Ruhe! Ich muss gerade telefonieren!“
E: „Ich trage im Sommer ja immer maritim – seit Jahren.“
B: „Ja, aber es ist nicht nur maritim, es ist ein Neckholder.“
C: „War das runtergesetzt?“
B: „Ja!“
A, C, D, E: „Muss ich morgen auch hin!“

So holen wir den Laufsteg von der Straße in unser Büro – beim Berliner Schmuddelwetter oft die beste Lösung…

Social Media Monitoring in der Praxis – nah dran statt außen vor

Ob sie es wollen oder nicht, in Social Networks wird über Ihre Produkte, Marken und Dienstleistungen gesprochen. Sie können es nicht kontrollieren, jeder Mensch hat seine eigene Wirklichkeitskonstruktion und damit verbundene Wahrnehmung. So stehen Sie permanent vielfältigsten Interpretationen gegenüber. Bleiben Sie gelassen und sehen Sie es als Chance: Wie wäre es, diese Informationen als Quelle für Verbesserungen zu sehen, die Ihnen wertvolles Feedback geben und Sie näher an Ihre Zielgruppe heranführen?

Blogs, Communities, Twitter-Feeds, Fanseiten auf Facebook, Gruppen und Formierungen, Kommentare, Bewertungen, Bilder-Mash-Ups, Memes, enttäuschte, unentschlossene und glückliche Kunden. Leute, die ihrem Ärger Luft machen, Leute, die ihre Produkte mögen – die Klaviatur menschlicher Eigenheiten spiegelt sich in Sozialen Netzwerken. Die semantische Klammer, die sie verbindet, ist das natürliche Kommunikations-Bedürfnis.

Nutzen Sie die Kommunikationsflut für Ihr Unternehmen und verschaffen Sie sich Überblick im Kommunikations-Dschungel.
Social Media Monitoring eignet sich für:

  • Marken-, Produkt- oder Dienstleistungs-Analysen
  • Kundenzufriedenheitsmessungen
  • Konkurrenzbeobachtung
  • Research & Development
  • Produktinnovationen
  • Entdeckung und Besetzung neuer Marktsegmente
  • Unternehmensimage inkl. Arbeitgeberimage
  • Reputation Management
  • Medienresonanz
  • Issue Monitoring

Aktives Zuhören ist der erste Schritt. Unternehmen, die wissen, was über sie geredet wird, sind in Zukunft klar im Vorteil, denn die Geschwindigkeit der Informationsverbreitung hat durch die frei zugänglichen Netzwerktechnologien stark zugenommen. Neben Schnelligkeit zählt zudem Handlungsflexibilität. Heutzutage können Gespräche ganze Märkte bewegen: ein moralischer Ausrutscher auf digitalen Parkett erzeugt womöglich einen nur schwer wieder gutzumachenden Imageschaden, den andere gewinnbringend nutzen. Gleiches kann passieren, wenn eine einzelne Person schlechte Erfahrungen macht, diese im Internet publiziert und genügend Publikum gewinnt. Durch die Share-Funktion der Sozialen Netzwerke verbreiten sich solche Nachrichten schneller als eine Kugel im Flug.

Neu ist für Unternehmen die wachsende Nähe zum Kunden. Das unberechenbare Wesen, was in Focus-Gruppen gerne versuchsweise empirisch erlegt wird. Wo sich ganze Markt- und Meinungsforschungs-Industrien gebildet haben, eröffnet sich durch Social Media Monitoring eine zeitnahe Analyse und Auswertungs-Möglichkeit; in manchen Fällen vielleicht eine kosteneffiziente Alternative.

Zuhören – Lernen – Auswerten – Einplanen – Anwenden – Messen – erneut zuhören: Die Schritte zum Erfolg in Sozialen Netzwerken verlaufen selten in linearer Form, vielmehr hilft hier die Vorstellung von Nervenbahnen mit synapsengleichen Verknüpfungen. Informationsinseln, die wachsen, Impulse setzen und andere Inseln aktivieren. Werden Sie Teil des Heterarchie-Musters und kollaborieren Sie mit Ihrer Bezugsgruppe.

Für den Start eignet sich z.B. die Einrichtung von Google Alerts und ein Account bei netvibes. Bei den Alerts überlegen Sie sich Schlagwörter, die für Ihr Business relevant sind und erhalten bequem eine Benachrichtung per E-Mail, sobald sich jemand mit genau diesem Schlagwort geäußert hat. Netvibes bietet Ihnen kostenlos ein Dashboard aus von Ihnen ausgewählten Kanälen wie RSS-Feeds, Podcasts und andere dynamische Inhalte. Nachteil: die Infos bleiben in gewisser Weise statisch, Sie haben geringen Spielraum zur Interpretation der Gespräche und Ihre Chance ist gering, mit dieser Methode Ihrer Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein.

Um Akteure und Meinungsbildner zu identifizieren und analysieren, sollten Sie auf eine lernfähige Anwendung zurückgreifen. Ein intelligentes System, das semantisch funktioniert, mit dem Sie in Echtzeit Gespräche über Ihr Produkt entdecken. Ein Tool, dass für Sie die neue Datenflut ordnet, sonst verlieren Sie an dieser Stelle wertvolle Zeit für die Planung Ihrer Maßnahmen. Durch die Teil-Automation behalten Sie den Überblick, sind reaktionsschneller und in der Lage, zu koordinieren, an welchen Konversationen Sie aktiv teilnehmen. *

Aus diesen Datenclustern entsteht eine größere Schnittmenge, eine zunehmend profilschärfere Zielgruppe und vielleicht entdecken Sie ungeahnte lukrative Nebenzielgruppen, an die Ihr Marketing noch gar nicht gedacht hat? Sie vertiefen durch das Zuhören und Teilnehmen an Gesprächen Ihr Verständnis über Consumer Insights und können Sie vergleichen mit anderen Datenerhebungen aus z.B. Kundenfeedbacks über Ihre Hotline, klassische Marktforschung, Produkttests usw.

Die Social Media Community wächst täglich. Aktuell tummeln sich z.B. auf Facebook 8.4 Millionen Nutzer:

Quelle: Facebookmarketing.de

Für den Globalen Blick bietet Facebook in unregelmäßigen Abständen Statistiken.

Social Media Monitoring erhöht Ihren Wissensvorsprung und ermöglicht es Ihnen, Ihr Kommunikations- und Marketing Budget ohne große Streuverluste zielgerichtet einzusetzen. Je kürzer die Distanz zu Ihrer Zielgruppe wird, umso näher sind Sie dran an dem, was Ihre Kunden wirklich wollen.

* Wenn Sie mehr über unser Social Media Monitoring Tool erfahren möchten oder eine Beratung wünschen, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Erst denken, dann platzieren – die Do’s und Don’ts des Product Placements

Die Landesmedienanstalten haben in Deutschland beschlossen, was international schon längst Gang und Gäbe ist. Mit Inkrafttreten des 13. Rundfunkstaatsvertrags im April wird auch das Product Placement, also die Unterbringung von Produkten und Marken in Serien und anderen Sendungsformaten, mit Einschränkungen erlaubt. Dadurch entsteht ein neuer Markt, den es von Kommunikationsexperten zu erschließen gilt. Doch Platzieren will gelernt sein: Nicht jedes Aufblitzen des Markennamens oder Logos bedeutet automatisch einen Kommunikationserfolg. An der falschen Stelle oder im falschen Kontext wirken Product Placements schnell unglaubwürdig und regen eher zum Lachen als zum Kaufen an.

Ein Beispiel aus den USA zeigt, wie es nicht aussehen sollte:

Auch wenn es sich hierbei offensichtlich um eine Parodie handelt und das Product Placement in einer Nachrichtensendung in Deutschland nicht zulässig ist, zeigt das Video doch deutlich, wie das Platzieren von Produkten schief gehen kann. Völlig ohne Kontextbezug wirft der Moderator mit Produktnamen um sich. Diese werden zwar in die Meldung eingebaut, haben inhaltlich allerdings nicht das Geringste damit zu tun. Ein Interesse an den gezeigten Produkten kann so nicht aufkommen.

Subtil ist der Weg zum Erfolg. Es geht nicht um eine möglichst auffällige, sondern um eine besonders passende Einbindung von Markenname oder Produkt. Die folgenden Beispiele des Musiksenders MTV zeigen, wie es richtig geht.

Gutes Product Placement wird in diesem Ausschnitt der Sendung MTV Home ab Minute 5:28 demonstriert:

Völlig unauffällig fällt nach dem Klingeln des Boten der Begriff UPS. Er wird weder in den Mittelpunkt gerückt, noch irgendwie weiter behandelt und doch ist er perfekt platziert. Anstatt sich zu wundern, nimmt der Zuschauer das Brand UPS unterschwellig als Lieferanten des fiktiven MTV Home-Haushalts wahr.

Auch ein zweites Beispiel der Sendung bestätigt den Eindruck einer gelungenen Product Placement Strategie:

Ohne den Produktnamen aufdringlich zu erwähnen oder gar einzublenden wird die Nescafé Dolce Gusto Kaffeemaschine elegant in den Fokus der Aufmerksamkeit des Zuschauers gerückt und gekonnt in den Sendungsverlauf eingebaut.

Dies sind nur zwei der zahllosen kommunikativen Möglichkeiten, die die Verabschiedung der neuen Richtlinien schafft. Zukünftig wird es Aufgabe von Kommunikationsexperten und Unternehmen sein, für jedes Produkt die ideale Platzierung zu erarbeiten und durchzusetzen.

Kooperationsmarketing: Gemeinsam erreichen Unternehmen mehr

Als am 12. März im Finale von “Unser Star für Oslo” das Publikum Lena Meyer-Landrut zur Siegerin wählte, gab es noch zwei weitere Gewinner: Die ARD und Pro Sieben, die für diese Show erstmals die ungewöhnliche Kooperation zwischen einem öffentlich-rechtlichen und einem privaten Sender gewagt hatten. Auch wenn die Quoten nicht gerade phänomenal waren, spricht die positive Medienresonanz dafür, dass beide von der Zusammenarbeit profitiert haben. Die ARD erreichte mit Hilfe der Marke “Stefan Raab” endlich jenes junge Publikum, das sich sonst eher den Privaten zuwendet, während Pro Sieben die Marke “European Song Contest” nutzte, um Raabs Castingshow gegenüber der Konkurrenz von “Deutschland sucht den Superstar” den Rücken zu stärken.

Pro Sieben und die ARD haben gezeigt, was Marketingexperten schon seit Längerem propagieren: In einer Welt von sich ständig wandelnden Kundenwünschen und neuen Bedürfnisse gewinnt, wer mit anderen zusammenarbeitet. Unternehmen, die mit anderen kooperieren, erreichen viel einfacher ihre Ziele als Einzelkämpfer. Sie sprechen in kurzer Zeit neue Zielgruppen an, erreichen positive Image-Effekte und binden ihre bestehende Kunden langfristig durch interessante Aktionen.

Die Rahmenbedingungen müssen stimmen

Kooperationsmarketing ist allerdings bei weitem kein Allheilmittel und erst recht keine Notlösung, wenn andere Maßnahmen zu teuer oder aufwendig sind. Damit das Kooperationsmarketing wie im Fall von “Unser Star für Oslo” glückt, sollten sich die Unternehmen im Vorfeld über die Rahmenbedingungen der Partnerschaft im Klaren sein.

So unterschätzen viele Unternehmen beispielsweise die notwendigen Planungs- und Abstimmungsprozesse. Kooperationen lassen sich nicht einfach nach Schema F durchführen, sondern müssen immer individuell entwickelt werden. Wer bereits weiß, wie umständlich einmalige Aktionen schon für ein Unternehmen alleine zu planen sind, kann sich vorstellen, wie schwierig es wird, wenn daran zwei Unternehmen beteiligt sind. Beide bringen unterschiedliche Vorstellungen und Ziele mit, die sie auf einen gemeinsamer Nenner bringen müssen.

Die Autocommunity Motor-Talk.de
Eine gelungene Kooperation – Unser Kunde, die Auto-Community MOTOR-TALK.de, und der Hersteller BMW arbeiten zusammen. MOTOR-TALK.de kann so seinen Mitgliedern exklusive Probefahrten bieten und BMW in den direkten Dialog mit potentiellen Kunden treten

Die kooperierenden Marken müssen natürlich zusammen passen. Sind sie sich zu ähnlich, könnten sie ihre Eigenständigkeit in der Wahrnehmung der Kunden verlieren. Haben sie dagegen sogar eine widersprüchliche Ausrichtung, nehmen beide Schaden. Eine Online-Plattform, die Informationen zu vegetarischer Ernährung verbreitet, würde in diesem Sinne auf die Kooperation mit einer Fast-Food-Kette eher verzichten. Ideal wäre dagegen die Zusammenarbeit mit einem Blog, der über ökologische Themen schreibt. Beide ergänzen sich in ihrem Themenspektrum und bieten dem Nutzer durch die Kooperation einen Mehrwert.

Vier Punkte für erfolgreiches Kooperationsmarketing

All diese Schwierigkeiten dürfen aber nicht verdecken, dass Kooperationsmarketing viele Chancen bietet. Damit die Zusammenarbeit ein Erfolg wird, hilft es folgende Punkte bei der Planung zu beachten:

  1. Kooperationsmarketing gelingt nur, wenn alle dabei gewinnen – Sie, Ihre Partner und natürlich die Kunden. Gehen Sie eine Partnerschaft nur ein, wenn sich daraus eine erkennbare Win-Win-Win-Situation ergibt.
  2. Zur erfolgreichen Zusammenarbeit gehört, dass sie Ihre Partner verstehen. Versetzen Sie sich hierfür in ihre Perspektive und fragen Sie sich, welche Aspekte für sie besonders wichtig sind.
  3. Das Kräfteverhältnis muss in der Partnerschaft ausgeglichen sein. Wenn es einen stärkeren und einen schwächeren Partner gibt, überlegen Sie schon im voraus, wie sich dies auf die Zusammenarbeit auswirkt. Wie kann der Schwächere sich gegenüber dem Stärkeren behaupten?
  4. Für die Planung der Zusammenarbeit lohnt es sich, eine externe Agentur einzuschalten. Sie kann mögliche Kooperationen kritisch bewerten, findet geeignete Partner und fungiert als neutraler Vermittler zwischen den beteiligten Unternehmen.

Von Äpfeln und Social Media. Oder: Probearbeiten bei PIABO. Ein Erfahrungsbericht.

Montag früh, 7 Uhr. Mein Wecker klingelt und wider Erwarten bin ich sofort hellwach. Heute ist es soweit: Nach eineinhalb Jahren Abenteuer und Reisen in fernen Landen steht nun meine fulminante Rückkehr in die schillernde Welt der PR an. Nichts Geringeres geht mir durch den Kopf als ich meinem leicht zersausten Ich an diesem Morgen im Spiegel beim Zähneputzen zusehe.

Der Wiedereinstieg in die PR-Branche ist für mich eine logische Konsequenz. Während des Studiums war mir schnell klar, dass es das ist, was ich möchte. Verschiedene Praktika in PR-Agenturen und im Bereich Redaktion haben meinen Berufswunsch weiter gefestigt. Nach meiner Rückkehr vom anderen Ende der Welt machte eine Freundin mich schließlich auf PIABO aufmerksam. Eine PR-Beraterin wird gesucht. Praktische Erfahrungen in der PR-Arbeit sollte sie haben, zuverlässig sein, verantwortungsvoll und loyal. So allgemein, so gut. Gewünscht wird außerdem eine Can-do-Attitüde, Proaktive Arbeitseinstellung und „out-of-the-box“- thinking. Sofort tun sich vor meinem geistigen Auge Szenarien von auf Flip Charts gepresster Kreativität auf, von jungen, dynamischen Freigeistern, die in schicken Büros in Berlin Mitte die Kommunikationsbranche umkrempeln. Ja, ich bin ein Freund des großen Kinos, des kleinen Schritts mit großer Bedeutung für die Menschheit.  „Katja T. – Beraterin für Public Relations und Social Media“ – das klingt doch ziemlich gut. Noch am selben Tag landet die Bewerbung bei Tilo Bonow im virtuellen Postkasten. Bereits einen Tag später folgt die Einladung zum Vorstellungsgespräch und nach einer Woche der erlösende Anruf: Einladung zum Probearbeiten. Die erste Hürde auf dem Weg zum neuen Job ist genommen.

Nun ist es also soweit. Viele Fragen schießen mir durch den Kopf. Angefangen von „Was zieh’ ich bloß an?“ bis hin zu (noch) existentielleren Fragen nach dem Ausreichen der eigenen Fähigkeiten. Und ganz wichtig: Hoffentlich sind die Leute nett. Damit steht und fällt ja oft die Entscheidung für einen neuen Job.

Zehn Minuten zu früh stehe ich bei PIABO vor der Tür. Schön ist es hier zwischen Alex und Hackeschem Markt. Inmitten von Designershops, Werbeagenturen, schicken Cafes und Menschen mit kleinen Hosen und umso größeren Brillen ist die kreative Atmosphäre fast schon greifbar.

Als ich ins Büro komme, begrüßt mich ein offensichtlich gut gelaunter Tilo Bonow und zeigt mir meinen Arbeitsplatz für den Tag. Nach dem Chef lächelt mich nun also ein kleiner schwarzer Apfel an. Meine erste Mac-Experience steht bevor. “Denk an die ’Can-do-attitude’!“, denke ich, klicke mich durch die verschiedenen Programme und bin erleichtert – die befürchtete Herausforderung des Technik-Genies in mir bleibt aus.

Nach und nach trudelt das Team von PIABO ein. Es werden Wochenenden ausgewertet, Verlobungsringe bestaunt und Überraschungseier ausgetauscht. Alle sind sehr nett und die Atmosphäre entspannt. Auch ich entspanne mich zusehends, während ich den Projektordner der Agentur durchforste und mich in die verschiedenen Projekte der Agentur einlese. PIABO betreut in erster Linie Online-Unternehmen. Ich klicke mich also von Website zu Website, lese Pressemitteilungen und schaue Filmtrailer.  Der Vormittag vergeht wie im Fluge.

On Trial - Probearbeiten als PR- und Social-Media-Beraterin

Gegen Mittag dann meine erste kleine Aufgabe: Eine Pressemitteilung für ein Online-Portal. Ich lese mich kurz in das Thema ein und lege los. Das fertige Werk gebe ich meiner potentiellen neuen Kollegin. Außer kleinen Korrekturen ist sie mit dem Ergebnis zufrieden. Und wieder entspanne ich mich ein bisschen mehr.

Zum Mittag gehe ich mit zwei der Mädels aus dem Team zum Inder.  Mit Curry und Cola werden die Akkus aufgeladen.  Am Nachmittag dann die nächste Aufgabe: Ideen für eine PR-Aktion im Vorfeld einer Markteinführung müssen her. Vor mir liegt ein leeres weißes Blatt, das gefüllt werden möchte.  Ich google, suche nach Anhaltspunkten, spiele mit Begriffen und bringe schließlich drei Ideen zu Papier.  Um mich herum rauchen die Köpfe der anderen, meine Nachbarin flucht über die verflixte Technik – trotzdem bleibt die Stimmung freundlich und zumindest nach außen hin gelassen.

Am späten Nachmittag folgt dann die Bitte an mich, einen Beitrag fürs Internet zu neuen Internetplattformen oder Sites zu verfassen. Aus einer Liste kann ich mir ein noch nicht besetztes Thema raussuchen. Mir schießt sofort das Online-Game Chatroulette in den Kopf. Bei dem Blick auf die Liste stelle ich jedoch fest, dass das Thema bereits vergeben ist.  Also durchforste ich das Netz auf der Suche nach neuen Ideen. Draußen geht die Sonne langsam unter. Die ersten Lampen im Büro werden angeknipst. Als ich meine Mailadresse bei twitter eingebe, schließen sich plötzlich alle Fenster. Der Apfel lächelt mich scheinbar höhnisch an. An die Tastenbelegung beim Mac muss ich mich dann doch noch gewöhnen. Das Team hilft bei den kleinen Tücken gern weiter.

Der Tag neigt sich dem Ende entgegen und ich spüre, wie die Anspannung aus meinem Körper weicht. Um sechs lädt der Chef zur Teamsitzung. Projekte und Aufgaben werden besprochen, Meetings geplant und Termine gelegt. Schon jetzt fühle ich mich nicht mehr ganz so neu hier.

Um 19:18 trete ich auf die Straße. Der erste Tag ist geschafft. Ich atme tief durch und mache mich auf den Nachhauseweg. Irgendwie hätte ich Lust auf einen Apfel.


TheJunction: PIABOs Online-Magazin für kreative Netz-Kultur

Das Logo von TheJunction, dem Online-Magazin für kreative Netz-KulturUnter dem Dach der PIABO Medienmanagement GmbH verbirgt sich auch piabo.publishing, das Tochterunternehmen im Bereich Online Publishing. Damit sind die Berliner Büroräume auch der produktive Dreh- und Angelpunkt des Online – Magazins TheJunction. Mit dem Ziel Designinteressierte und Denkanstoßsuchende mit innovativen Impulsen und interessanten Beiträgen aus der Kunst- und Kulturszene zu versorgen, wird täglich die kreative Netz-Kultur gestürmt.

TheJunction will neue Zusammenhänge aufdecken, gesellschaftliche Strömungen, aktuelle Ereignisse und Innovationen aus einem kreativen Blickwinkel vorstellen. Denn das Online-Magazin versteht sich nicht als reiner Blog, sondern taucht auch gerne selbst in die Berichterstattung ein und vereint dadurch die Aktualität des Internets mit der Inhaltlichkeit eines Magazins. So spricht TheJunction einmal durch Visualität, aber auch kreativen Kontent an und entwickelt dadurch innovative Denkanstöße und Themen, die wiederum zu neuen Impulsen und Inspirationen leiten. So entstanden bereits in der Vergangenheit anregende Berichterstattungen über aktuelle Events, wie das Art Forum Berlin.

Auch dieses Jahr begaben sich die TheJunction – Redakteure, während das PIABO Team im Kontext der Social Media Week zu informativen Workshops in den eigenen Räumlichkeiten einlud, Anfang Februar auf die Mutterveranstaltung die transmediale, führendes Event im Bereich digitale Kultur. Unter dem Leitgedanken ,,Futurity Now“ widmete man sich ehemaligen Vorstellungen und Erwartungen für das Jahr 2010 – ein Jahr, das in der Vergangenheit als Inbegriff für Zukunft und Fortschritt galt. Ob sich Utopie oder Anti-Utopie bewahrheitet haben, schrie während der einwöchigen Veranstaltung im Haus der Kulturen der Welt nach Auswertung. Redakteurin Ulrike Daraghma begab sich zusammen mit Fotograf Julius Höhne auf eine Reise zwischen Zukunft und Gegenwart und versorgte TheJunction mit geistigen und visuellen Eindrücken.

TheJunction.de versteht sich als Magazin und Knotenpunkt kreativer, unbestimmter Impulse fernab fester Kategorien

PR und SEO

Eine der spannensten Herausforderungen an zeitgemäße Public Relations ist sicherlich die Verbindung von PR und SEO. Während der Social Media Week haben wir hierüber mit den Besuchern unseres Workshops „Suchmaschinenoptimierung mit PR und Social Media“ diskutiert. Wie wichtig dieses Thema inzwischen für viele Unternehmen ist, wurde besonders in den anschließenden Gesprächen mit einzelnen Teilnehmern deutlich. In diesem Beitrag will ich deshalb noch einmal einige Aspekte zur Frage zusammenfassen, wie Sie mit SEO-Maßnahmen Ihre PR-Arbeit und umgekehrt mit PR Ihre SEO-Performance unterstützen können.

Wonach suchen Journalisten?

Das Keyword-Tool von Google

Das Keyword Tool von Google

Mit der Suchmaschinenoptimierung Ihres Internetauftrittes beginnen Sie in der Regel, indem Sie Ihre Ziele definieren. Zu welchen Keywords wollen Sie und Ihr Unternehmen gefunden werden? Denken Sie dabei in Hinblick auf PR nicht nur an Ihre Kunden, sondern auch an Journalisten. Wonach würde jemand suchen, der mehr über Ihre Branche erfahren möchte? Welche Aspekte sind für ihn spannend und wie würde er im Netz nach Ihnen suchen? Ein nützliches Werkzeug ist hierbei das Keyword Tool von Google. Es zeigt nicht nur die Anzahl der Suchen nach bestimmten Worten und Wortkombinationen, sondern schlägt auch gleich Alternativen und Wörter mit ähnlichen Bedeutungen vor. Besonders günstig sind für Ihre Suchmaschinenoptimierung natürlich Begriffe, die häufig gesucht werden, zu denen es aber noch wenige Treffer gibt. Hier können Sie am besten in kurzer Zeit einen vorderen Platz in den Suchergebnissen erreichen.

Schaffen Sie Inhalte, die es zu finden lohnt

Wenn Sie wissen, zu welchen Begriffen Sie gefunden werden möchten, müssen Sie dafür sorgen, dass Suchmaschinen auch entsprechende Inhalte auf Ihrer Seite indizieren können. Hierbei geht es vor allem um Texte. Videos und aufwendige Flash-Animationen sind zwar für Besucher schön anzusehen, können von Google und Co. allerdings nicht ausgewertet werden. Präsentieren Sie also Texte, in denen die Suchbegriffe einige Male verwandt werden. Auf Tricks, wie sie noch zur Jahrtausendwende üblich waren, können Sie dabei gerne verzichten: Versteckte oder mit der sinnlosen Aneinanderreihung wichtiger Stichworte überfrachtete Inhahlte erkennt Google mittlerweile als irrelevant. Besser Sie teilen zum Beispiel in einem Blog Ihr Fachwissen. Das freut nicht nur Google, sondern auch Ihre Kunden und die Journalisten. Mit fundierten Texten, die nützliche Informationen enthalten und bei Google an prominenter Stelle erscheinen, haben Sie beste Chancen, zum gefragten Ansprechpartner zu werden.

Lassen Sie sich verlinken

Alleine die Texte auf Ihrer Seite garantieren Ihnen aber noch keine gute Positionierung in den Suchergebnissen. Google ermittelt die Relevanz einer Seite nämlich nicht allein über ihren Inhalt, sondern vor allem darüber, wie häufig sie von anderen verlinkt wird. Mit diesem Ansatz revolutionierte die Suchmaschine Ende der Neunziger das Internet: Anstatt wie überkommene Suchmaschinen die durchsuchten Seiten durch immer genauere Texterkennung einzuordnen, vertraut Google der „Intelligenz des Netzes“ und nahm an, dass die Inhalte einer Seite umso relevanter sind, je häufiger andere Seiten auf sie verweisen. Für eine gute Platzierung braucht Ihre Seite also Links von anderen Seiten, sogenannte Backlinks. Je besser übrigens eine Seite selbst verlinkt ist, desto wertvoller sind auch die Links, die von dort auf Ihre Seite führen.

Es gibt viele Wege, um Backlinks zu bekommen, doch nicht alle nützen gleichermaßen. Für langfristige Suchmaschinenoptimerung wenig geeignet sind alle Linkaufbaustrategien, die in irgendeiner Form Spam erzeugen, beispielsweise das massenhafte Kommentieren beliebiger Blog-Artikel oder sinnfreie Forenbeiträge. Besser ist es, Wege zu finden, dass andere Ihre Seite freiwillig verlinken. Stellen Sie zum Beispiel Ihr Fachwissen in einem E-Book kostenlos zur Verfügung. Solche Inhalte werden gerne empfohlen und bringen Ihrer Seite wertvolle Links.

PR und SEO lassen sich beim Linkaufbau besonders gut verbinden. Für Google bedeuten Links, dass die Menschen über sie sprechen und in relevanten Zusammenhängen auf sie verweisen. Genau das ist es aber, was sie auch mit Ihrer PR-Arbeit bewirken. Fragen Sie gegebenenfalls bei einem Journalisten, der über sie berichtet, noch einmal nach, ob er in Zusammenhang mit seinem Artikel Ihre Seite verlinken kann. Dabei werde Sie vielleicht nicht immer erfolgreich sein, doch fragen kostet nichts.

PR und SEO bereichern sich wechselseitig

Wenn Sie PR und SEO miteinander verbinden wollen, sollten Sie auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, dass die Verbindung immer in zwei Richtungen funktioniert: Einerseit kann eine durchdachte PR-Strategie SEO Maßnahmen gezielt unterstützen, indem sie dafür sorgt, dass andere über Ihr Unternehmen sprechen und es verlinken. Andererseits finden Journalisten heute ihre ersten Informationen bei Google und anderen Suchmaschinen. Eine günstige Platzierung in den Suchergebnisse kann den Bekanntheitsgrad Ihres Unternehmen daher enorm steigern. Wenn Sie dies bei Ihrer Arbeit beachten, werden Ihnen neben den genannten Punkten sicherlich noch viele andere einfallen, an denen Sie PR und SEO verbinden können.

Impressionen vom Workshop finden Neugierige auf unserer Facebook-Site: