123skins.de

123skins lässt PR von PIABO stylen

Anbieter individueller Designfolien für mobile Endgeräte vergibt PR-Etat an PIABO

Ziel: Aufbau einer starken Marke sowie Bekanntmachung des innovativen Produkts

Berlin, 24. Februar 2011

Die Kommunikationsagentur für die digitale Wirtschaft, PIABO (https://piabo.net/), sichert sich einen weiteren PR-Etat und unterstützt ab sofort 123skins (http://www.123skins.de/), den Anbieter individueller und hochwertiger Designfolien in allen PR-Fragen. Die Zusammenarbeit mit Fokus auf die B2C-Zielgruppe soll vor allem die Marke 123skins stärken und das innovative Produkt „Designfolien“ bei den Endkunden bekannt machen.

Bereits 2007 als Berliner Startup gegründet, hat das Unternehmen 123skins, das seit 2010 zur Bertelsmann-Tochter arvato gehört, die individuellen Designfolien zur Personalisierung und zum Schutz mobiler Endgeräte perfektioniert. Für nahezu alle Handy-, Laptop-, Tablet-PC-, Spielkonsolen- und MP3-Player-Modelle bietet der Anbieter millimetergenaue Design-Lösungen. Das große und ständig wachsende Sortiment hunderter Motive hält für jeden Stil die richtige Wahl für die mobilen Begleiter bereit. Neben Endverbrauchern profitieren auch Unternehmen von der Vielseitigkeit der Designfolien: Durch den speziellen Skin-Konfigurator können zum Beispiel die Geräte der Mitarbeiter gebrandet und Marketingkampagnen auf mobilen Endgeräten mit beliebigen Motiven unterstützt werden.

„Bei der Suche nach einer PR-Agentur haben wir besonderen Wert auf ein frisches Team und viel Know-How sowie Kontakte im Bereich „Digital Lifestyle“ gelegt“, so Konstantin Bohmeyer,  Geschäftsleiter von 123skins. Er ergänzt: „Mit PIABO haben wir einen hoch motivierten Partner gewonnen, der unser innovatives Produkt optimal unterstützen kann.“

Tilo Bonow, Gründer und Geschäftsführer von PIABO, fügt hinzu: „Wir freuen uns, mit 123skins ein weiteres Unternehmen und seine kreative Idee kommunikativ begleiten zu dürfen. Unser Team selbst ist bereits begeistert von den hochwertigen Designfolien und trägt die Lieblingsmotive auf Handy, iPad und Co. von Meeting zu Meeting.“

ECO Summit

Nachhaltige Pressearbeit: PIABO erhält PR-Etat des Ecosummit 2011

Berlin, 21. Januar 2011 

Die Veranstalter des Ecosummit 2011 (ECO11) setzen auch in Sachen PR auf das Prinzip der Nachhaltigkeit: Nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit im vergangenen Jahr übernimmt die auf technologische und zukunftsweisende Unternehmen spezialisierte PR-Agentur PIABO erneut die Federführung für die Pressearbeit des von der Mobile Economy GmbH organisierten Cleantech-Kongresses.

“Nach einer sehr erfolgreichen ersten Zusammenarbeit im letzten Jahr freuen wir uns darauf, auch in diesem Jahr wieder vom Know-how des PIABO-Teams profitieren zu können. Vor allem hat uns überzeugt, wie leidenschaftlich sich die Mitarbeiter von PIABO mit dem Kern unserer Unternehmung, der ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit, auseinander setzen”, erklärt Jan Michael Hess, Geschäftsführer der Mobile Economy GmbH und Gründer des Ecosummit.

Der ECO11 ist die Fortsetzung einer internationalen Kongressreihe, die im vergangenen Jahr unter dem Namen Green Venture Summit erfolgreich gestartet ist. Ihr zukunftsweisendes Ziel: Die Förderung der Smart Green Economy. Am 24. und 25. März haben Start-ups im Berliner Ökohotel Scandic die Möglichkeit, potentielle Investoren von ihren Geschäftsmodellen rund um die Themen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, E-Mobilität, intelligenter Strom und Nachhaltigkeitsmanagement zu überzeugen. In einer umfangreichen Vortragsreihe richten Branchen-Insider den Blick auf die verschiedensten Aspekte der intelligenten grünen Ökonomie. Besonderes Augenmerk gilt in diesem Jahr der Stadt der Zukunft am Beispiel der intelligenten Nachnutzung des Flughafens Tegel.

Tilo Bonow, Geschäftsführer von PIABO, zur Zusammenarbeit: „Der Ecosummit widmet sich nachhaltigen Themen und jungen, impulsgebenden Unternehmen – das korrespondiert mit unserer Unternehmenskultur. Neue Technologien mit originellen Ideen öffentlichkeitswirksam zu unterstützen, ist unser Steckenpferd. Gründer mit ihren Unternehmungen an die Spitze zu begleiten, macht uns besonders viel Spaß. Umso mehr, wenn dahinter eine grüne Mission steht!”

Medienkontakt PIABO:

Nicole Schaar
Fon: +49 (0)30 25 76 205 – 16
Mail: nicole.schaar@piabo.net

Weitere Informationen zum Ecosummit:

http://ecosummit.net | http://www.facebook.com/ecosummit | http://twitter.com/ecosummit

 

PIABO PUBLIC RELATIONS

177 Millionen Euro für die deutsche Gründerszene

Holtzbrinck und HarbourVest setzen Deutschlands
größten Frühphasenfonds auf:

Starkes Portfolio mit Marken wie
Brands4Friends, Groupon und Zalando

München, 11. Januar 2011

Holtzbrinck Ventures legt seinen vierten Investmentfonds „HV Holtzbrinck Ventures Fund IV” auf. Neben der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (“Holtzbrinck”) steigt HarbourVest Partners, LLC (“HarbourVest”) als neuer Investor ein. Das Fondvolumen beträgt 177 Millionen Euro. Mit diesem Schritt wird der Frühphaseninvestor zum führenden unabhängigen Startkapitalgeber in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Holtzbrinck Ventures wird auch in Zukunft seine erfolgreiche Strategie fortsetzen, bereits in der Gründungsphase in Unternehmen mit Fokus auf digitale Geschäftsmodelle zu investieren. In diesem Segment konnte das Team schon in den letzten zehn Jahren konstant sehr erfolgreich investieren.

Holtzbrinck Ventures fungiert nun als eigenständiger und unabhängiger Investmentfonds. Seit 1998 hat Holtzbrinck Ventures in über 80 Unternehmen investiert und Firmen wie z.B. parship.com und experteer.com  gegründet. Andere erfolgreiche Investitionen sind unter anderem Marktführer wie Groupon, Zalando, Brands4Friends (verkauft an eBay), StudiVZ.net, MyHammer.com, Bol.com oder Adscale.de und eDarling. Damit ist Holtzbrinck Ventures einer der größten Startup-Investoren Europas und verfügt über eine einzigartige und operative Gründungskompetenz.

Das Internet entwickelt sich mit zunehmender Dynamik und bietet jungen Unternehmen und Unternehmern mit entsprechendem Wachstumskapital zahlreiche Möglichkeiten. Über einen speziell für Seed Investments zugeschnittenen „fast-Forward“-Ansatz, wird Start-ups aus dem Fondvolumen unkompliziert Kapital zur Gründungsfinanzierung zur Verfügung gestellt.

Martin Weber, Partner von Holtzbrinck Ventures, sagt dazu: „Die Zusammenarbeit mit unserem bisherigen Investor Holtzbrinck ist hervorragend und wird zusammen mit HarbourVest als neuem Investor fortgesetzt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit beiden Partnern in den kommenden Jahren.”

Im Rahmen der Transaktion wird Holtzbrinck einen Grossteil des bisherigen Venture Portfolios in den neuen Fonds einbringen. Der Fonds wird vom bisherigen Team von Holtzbrinck Ventures verantwortet, das auch selbst beteiligt ist.

„Das Team von Holtzbrinck Ventures investiert bereits seit Jahren erfolgreich in deutsche Unternehmen aus dem digital media Bereich. Für uns bietet sich eine sehr erfolgversprechende Investitionsmöglichkeit, bei der wir unsere Erfahrung einbringen können, ambitionierte Teams in die Unabhängigheit zu begleiten”, so Peter Wilson, Geschäftsführer von HarbourVest Partners (U.K.) Limited.

Michael Brockhaus, Managing Director Strategy und M&A der Holtzbrinck-Gruppe, sagt über die Zusammenarbeit: „Der Gewinn eines international führenden Kapitalgebers wie Harbourvest schafft eine ausgezeichnete Grundlage für zukünftige Investitionen in digitale Geschäftsmodelle und bestätigt unsere seit 10 Jahren erfolgreiche Entwicklung im Bereich Venture Capital. Wir freuen uns, das Team in der nächsten Dekade weiterhin bei seinen erfolgreichen Aktivitäten im Bereich Venture Capital zu unterstützen.“

Campbell Lutyens, ein unabhängiges Beratungsunternehmen im Private Equity Bereich, fungierte für diese Transaktion als Holtzbrincks Berater. Immanuel Rubin, Senior Vice President von Campbell Lutyens, dazu: “Wir befinden uns in einer Zeit, in der es für Investmentfonds schwer ist, finanzielle Unterstützung zu erhalten. Der herausragende bisherige Erfolg und der einzigartige Investitionsansatz erlaubten es Holtzbrinck Ventures auch unter erschwerten Bedingungen Investoren zu gewinnen und Kapital aufzunehmen.“

Kontakt:

Martin Weber
Partner Holtzbrinck Ventures
Tel: +49 (0)89 20 60 77 – 0

oder

Tilo Bonow
Tel: +49 (0)30 25 76 205 – 0
Mail: holtzbrinck@piabo.net

OMCap Online Marketing Capital

Erstes OMCap-Networking-Event am 15. Dezember in Berlin

Aktuelle Trends im Online-Marketing als Erster entdecken:

Neue Online-Marketing-Eventreihe startet in Berlin

Berlin, 18. November 2010

Am 15. Dezember startet die neue Eventreihe Online Marketing Capital (OMCap) im Herzen Berlins. Sie bietet Experten aus dem Online-Marketing eine Plattform, um neue Kontakte zu knüpfen und Ideen auszutauschen. Die Auftaktveranstaltung findet in der Narva Lounge am U-Bahnhof Warschauer Straße statt. Interessierte können über Facebook  (http://redir.ec/nuYl), Xing (http://redir.ec/COqx) oder LinkedIn (http://redir.ec/LED9) an der Kartenverlosung teilnehmen.

Auf der OMCap treffen sich Experten aus dem Bereich Online-Marketing zum Austausch über aktuelle Trends der Branche in entspannter Atmosphäre. Der Eintritt sowie Essen und Getränke sind kostenlos. Als Medienpartner steht der OMCap unter anderem die Agentur PIABO zur Seite (https://piabo.net/). Hauptsponsoren der Veranstaltung sind die SEM – SEO GmbH, textbroker, die artaxo AG sowie die SEOlytics GmbH.

Interessierte, die sich bis zum 29.11. registrieren, können einen der rund 300 Gästeplätze ergattern. Wer dabei ist, bestimmt eine Auslosung unter allen Anmeldungen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.omcap.de.

Kontakt:

OMCap
Online Marketing Capital  |  Saarbrücker Straße 38  |  10405 Berlin  |
Mail: orga@omcap.de | Fon: +49 (030) 48 49 30 36

PIABO medienmanagement GmbH
Tilo Bonow | Weinmeisterstr. 12 | 10178 Berlin |
Mail: tilo.bonow@piabo.net | Fon: +49 (030) 25762050

Social Media Etat des Boulevard der Stars geht an PIABO

  • PIABO navigiert den „Boulevard der Stars“ durch soziale Netzwerke

Berlin, den 12. August 2010 – Die Social Media Profis der PR Agentur PIABO gewinnen den Zuschlag für die Entwicklung und Umsetzung der digitalen Kommunikationsstrategie des „Boulevard der Stars“ – einem wachsenden Denkmal in Berlin. Auf der Potsdamer Straße im Herzen Berlins entsteht ein Ort der Würdigung herausragender Persönlichkeiten, die maßgeblich die Deutsche Film- und Fernsehlandschaft geprägt und gestaltet haben. Zur feierlichen Eröffnung am 10.9.2010 laden 40 goldene Sterne im roten Asphalt zum Entdecken ein: installierte Kameras ermöglichen mit einem interaktiven Spiegeltrick ein persönliches Foto mit dem jeweiligen Star – ein Generationen verbindendes Erlebnis.

„Das spielerische Erkunden des Boulevards führt zu neuen Erfahrungen, die wir in das Gesamtkommunikationskonzept integrieren“, verrät Tilo Bonow, Geschäftsführer der Digital Natives Agentur. „Die Geschichten und bildhaften Eindrücke der Besucher steigern die Bekanntheit und ziehen durch ihre Verbreitung in sozialen Netzwerken neue Menschen an.“

Georgia Tornow, Medienprofi und Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH erklärt: „Wir wollen einen öffentlich zugänglichen Ort etablieren, der die Menschen anziehen, informieren und begeistern will, sich intensiver mit dem wichtigsten Massenmedium unserer Zeit und seinen Protagonisten auseinanderzusetzen. PIABO’s Leidenschaft für Entertainment und die Begeisterung fürs Internet haben uns überzeugt.“

Jedes Jahr wird der Boulevard um bis zu zehn Stars erweitert. So entsteht in Berlins Zentrum ein „wachsendes Denkmal“ als Ort der lebendigen Erinnerung und ständigen Attraktionen für Bürger und Besucher.

Über PIABO:
PIABO, die Kommunikationsagentur für die digitale Wirtschaft, bietet PR und Social Media strategisch vernetzt. Das Leistungsspektrum umfasst medienübergreifende B2B- und B2C Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationsmanagement, die Entwicklung von redaktionellen Konzepten wie auch das Monitoring Sozialer Netzwerke. Die Berliner Agentur arbeitet für nationale und internationale Kunden aus der Internet/IT-, Mobile/Medien- und Cleantechbranche und verfügt über ein eingespieltes globales Netzwerk.


Positionspapier

Auswirkungen des Gesetzentwurfs auf den Vertrieb von E-Geld – Zusammenfassung wesentlicher Ergebnisse

I. Überblick

Die Bundesregierung hat am 11.05.2011 den Entwurf für ein Gesetz zur Optimierung der Geldwäscheprävention (BR-Drs. 317/11, „Gesetzentwurf“) vorgelegt. Durch den Gesetzentwurf sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Vertrieb von E-Geld-Produkten in Deutschland geändert werden.

Gegen die geplanten Änderungen bestehen erhebliche rechtliche, praktische und wirtschaftliche Bedenken.

Würde der Gesetzentwurf unverändert verabschiedet werden, könnten Konsumenten in Deutschland E-Geld-Produkte (wie zum Beispiel Prepaid-Zahlungskarten) – unabhängig von Betragsgrenzen – nicht mehr ohne eine Identifizierung erwerben. Identifizierung ist die Feststellung der Identität des E-Geld-Kunden anhand von Ausweispapieren. Da eine solche Identifizierung bei typischen Verkaufsstellen (zum Beispiel an der Kasse eines Kiosks, einer Tankstelle oder eines Supermarkts) nicht durchführbar ist, würde der Vertrieb von E-Geld-Produkten in vielen Fällen unmöglich gemacht werden. Hierdurch würde ein großer Teil der Bevölkerung in Deutschland vom Zugang zu E-Geld-Produkten und vom E-Commerce ausgeschlossen. Die geplanten Regelungen würden die wirtschaftliche Betätigungsfreiheit von Verbrauchern und Unternehmen ohne hinreichende verfassungsrechtliche Rechtfertigung massiv beschränken.

Der Gesetzentwurf verkennt, dass E-Geld ein Zahlungsmittel ist, das Millionen Menschen für Einkauf, E-Commerce und die Nutzung kostenpflichtiger Internetangebote benötigen und die Verbraucher vor Datenmissbrauch und Phishing im Internet schützt. Betroffen sind darüber hinaus bis zu 40.000 Verkaufsstellen in Deutschland sowie Online-Shops mit mehreren Tausend Arbeitsplätzen. Jährlich werden mit stark ansteigender Tendenz allein mit Hilfe von E-Geld-Zahlungsprodukten Transaktionen im Gesamtwert von etwa EUR 850 Mio. durchgeführt. Zuletzt betrug die jährliche Wertschöpfung des Einzelhandels aus dem Vertrieb von Prepaid-Zahlungskarten etwa EUR 20 Mio. Online-Shops realisieren bis zu 40 % ihrer Umsätze über Prepaid-Zahlungskarten.

Das – anerkennenswerte – Ziel der Verhinderung der Geldwäsche kann durch mildere Mittel ebenso gut erreicht werden. Dadurch würde auch die von den Datenschützern massiv kritisierte Verletzung der Datenschutzgrundrechte der Verbraucher vermieden.

 

II. Aktuelle Rechtslage und geplante Änderungen

1. Status Quo

Derzeit kann beim Vertrieb von E-Geld durch Einlagenkreditinstitute und deren Verkaufsstellen (zum Beispiel an einem Kiosk, einer Tankstelle oder in einem Supermarkt) von einer Identifizierung der E-Geld-Kunden abgesehen werden, wenn bei der Ausgabe bzw. bei der Nutzung eines E-Geld-Produkts bestimmte Betragsschwellen nicht überschritten werden. Letztgenannte Regelung, die durch § 5 Abs. 1 des Gesetzes über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (Geldwäschegesetz, GwG) in seiner bisherigen Fassung sowie § 25d Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Kreditwesengesetzes (KWG) umgesetzt wurde, geht zurück auf eine Option der Mitgliedstaaten in Art. 11 Abs. 5d der Richtlinie 2005/60/EG (3. Geldwäscherichtlinie) in der Fassung des Art. 19 der Richtlinie 2009/110/EG (2. E-Geld-Richtlinie), von der Deutschland Gebrauch gemacht hat. Die überzeugenderen Argumente sprechen dafür, dass die vorbezeichneten Schwellenwerte auch für den Vertrieb von E-Geld durch E-Geld-Institute und deren Verkaufsstellen gelten. Im Übrigen verlangt das weitgehend harmonisierte EU-Recht keine Identifizierungsmaßnahmen beim Vertrieb von E-Geld auf der Ebene der Verkaufsstellen. Effektive und effiziente Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sollen nach EU-Recht stattdessen E-Geld-Emittenten ergreifen. Diese E-Geld-Emittenten stehen unter der strengen Aufsicht nationaler Regulierungsbehörden.

2. Geplante Gesetzesänderungen

Der Gesetzentwurf sieht Änderungen u.a. bezüglich §§ 2 Abs. 1 Nr. 2c, 3 Abs. 2 Satz 3, 5 Abs. 1 GwG, § 9 Abs. 2 GwG sowie § 25d KWG vor. Diese Änderungen würden insbesondere dazu führen, dass bei der Ausgabe von E-Geld ohne Betragsschwellen alle E-Geld-Kunden zwingend identifiziert werden müssten:

a) Einfügung von § 2 Abs. 1 Nr. 2c GwG neu

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass schlechthin alle Unternehmen oder Personen, die von einem Einlagenkreditinstitut ausgegebene E-Geld-Produkte vertreiben oder rücktauschen, zu Verpflichteten im Sinne des Geldwäschegesetzes würden. Davon wären unter anderem bis zu ca. 40.000 Verkaufsstellen (zum Beispiel Kioske, Tankstellen und Supermärkte) betroffen.

b) Einfügung von § 3 Abs. 2 Satz 3 GwG neu und Änderung von § 5 Abs. 1 GwG

Durch die geplante Änderung dieser Vorschriften müsste auch in den Fällen, in denen ein geringes (oder gar kein) Risiko der Geldwäsche oder der Terrorismusfinanzierung besteht, zwingend eine Identifizierung des E-Geld-Kunden und eine Speicherung seiner Daten in den Verkaufsstellen erfolgen.

c) Änderung von § 9 Abs. 2 GwG

Alle Verkaufsstellen von E-Geld mit mehr als neun Angestellten wären grundsätzlich verpflichtet, einen Geldwäschebeauftragten sowie einen Stellvertreter zu benennen und mit den erforderlichen Kompetenzen und Mitteln auszustatten.

d) Einfügung von § 25d Abs. 3 KWG neu

Durch die Einfügung eines neuen Absatzes 3 in § 25d KWG müssten E-Geld-Emittenten für wiederaufladbare E-Geld-Produkte Dateien führen, in denen alle an einen E-Geld-Kunden ausgegebenen E-Geld-Beträge sowie zurück getauschte E-Geld-Beträge aufgezeichnet werden. Um eine solche Datei führen zu können, muss die Identität des E-Geld-Kunden festgestellt werden.

III. Auswirkungen der geplanten Gesetzesänderungen

Im Falle einer unveränderten Verabschiedung des Gesetzentwurfes würde die Ausgabe von E-Geld in Deutschland massiv beeinträchtigt. Derzeit werden zahlreiche E-Geld-Produkte (zum Beispiel vorausbezahlte Zahlungskarten von Visa oder MasterCard, bestimmte Gutscheinkarten) außerhalb von Bankfilialen an Verkaufsstellen des Einzelhandels (zum Beispiel Kioske, Tankstellen oder Supermärkte) oder Kassen in Fußballstadien (zum Beispiel vorausbezahlte Stadionkarten) verkauft.

Bei nur 10 verkauften Prepaid-Zahlungskarten pro Tag und Verkaufsstelle gäbe es jährlich 146 Mio. Einzeltransaktionen, für die in den Verkaufsstellen verdachtsunabhängig und sogar bei komplettem Fehlen des Geldwäscherisikos sensible Verbraucherdaten (einschließlich Personalausweisinformationen) gesammelt und aufbewahrt werden müssten, ohne dass eine weitere Nutzung im Rahmen der Geldwäscheprävention sicher oder wegen der Masse der Daten überhaupt praktikabel wäre.

Im Falle einer betragsschwellenlosen Identifizierungspflicht bei der Ausgabe von E-Geld werden die meisten Verkaufsstellen davon absehen, E-Geld-Produkte zu vertreiben. Die mit der Durchführung der Identifizierung verbundenen Bearbeitungszeiten sind viel zu lang. Darüber hinaus ist das Personal, das an solchen Verkaufsstellen tätig ist, nicht hinreichend qualifiziert, um eine Identifizierung nach den Anforderungen des Geldwäschegesetzes vorzunehmen. Die Verkaufsstellen sind nicht auf eine Erhebung, Verarbeitung und Speicherung sensibler personenbezogener Daten eingerichtet. Geldwäschebeauftragte in den Verkaufsstellen würden die Vertriebskosten weiter erhöhen.

Der Vertrieb von E-Geld-Produkten über „bankfremde“ Verkaufsstellen würde in Deutschland praktisch zum Erliegen kommen, weil Kosten und Aufwand der Präventionsmaßnahmen völlig außer Verhältnis zu den Erträgen stünden. Hieraus würden sich voraussichtlich folgende Konsequenzen ergeben:

  • Massive Reduzierung des in Deutschland umlaufenden E-Geldes im Widerspruch zum Ziel des deutschen und europäischen Gesetzgebers, E-Geld als Zahlungsmittel zu fördern;
  • Wegfall preisgünstiger und anonymer bargeldloser Kleinbetragsinstrumente, die von Verbraucher- und Datenschützern gewollt sind (vgl. z.B. § 13 Abs. 6 Telemediengesetz);
  • Stark erhöhte Risiken von Datenmissbrauch und Phishing im E-Commerce;
  • Fehlinvestitionen bei Verkaufsstellen und E-Geld-Emittenten, die im Vertrauen auf den politischen Willen, den E-Geld-Umlauf zu erhöhen, Geld investiert haben (z.B. in Aufladeterminals und Kartenlesegeräte);
  • Wirtschaftliche Einbußen bei E-Geld-Emittenten, Verkaufsstellen und Händlern als E-Geld-Akzeptanten;
  • Schaffung eines „E-Geld-Monopols“ zu Gunsten etablierter Filialbanken und damit Verhinderung von Wettbewerb;
  • Inkaufnahme von Wettbewerbsnachteilen Deutschlands gegenüber anderen EU-Mitgliedsstaaten, die die Möglichkeiten der 3. Geldwäscherichtlinie weiterhin zu Gunsten ihrer Heimatunternehmen nutzen.

IV. Rechtliche Risiken und Bewertung

Es bestehen erhebliche Bedenken gegen die verfassungsrechtliche Zulässigkeit der geplanten Gesetzesänderungen, da die wirtschaftliche Betätigungsfreiheit von Verbrauchern und Unternehmen ohne hinreichende verfassungsrechtliche Rechtfertigung praktisch be- oder verhindert wird. Der von der Bundesregierung als Begründung der Gesetzesänderungen herangezogene Deutschlandbericht der FATF hat die derzeitige Praxis der identifizierungsfreien Ausgabe von E-Geld nicht beanstandet.

Das – anerkennenswerte – Ziel der Verhinderung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung kann durch mildere Mittel ebenso gut erreicht werden. Dadurch würde auch die bereits von Datenschützern massiv kritisierte Verletzung der Datenschutzgrundrechte der Verbraucher vermieden.

 

Online-Notizbuch Memonic setzt bei PR-Arbeit auf PIABO

  • Schweizer Online-Idee mit internationaler Ausrichtung vergibt PR-Etat an PIABO
  • Ziel: Medienpräsenz über die Grenzen der Schweiz hinaus

Berlin, 08. Juli 2010: Mit dem Online-Notizbuch „Memonic“ konnte die PR-Agentur PIABO, die Agentur für erfrischende Kommunikation für die digitale Welt, einen Neukunden gewinnen, der in der Schweiz bereits über eine starke Marktpräsenz verfügt. Auf Grund der internationalen Ausrichtung von Memonic ist das Ziel der Zusammenarbeit die Steigerung der Bekanntheit auch über die Grenzen der Schweiz hinaus.

Die Gründer von Memonic verfügen über Erfahrung im Online-Geschäft, so haben sie mit local.ch in der Vergangenheit bereits einen erfolgreichen Internet-Service gelauncht. „Bei der Suche nach einer PR-Agentur haben wir  besonderen Wert auf ein internationales Netzwerk, Erfahrungen im Internet-Bereich und auf ein verlässliches und motiviertes Team gelegt. Wir haben uns für PIABO entschieden, da die Agentur genau diesen Anforderungen entspricht“, so Dr. Dorian Selz, CEO und Mitbegründer von Memonic.

Screenshot des Online-Notizbuches Memonic

Seit November 2009 bietet Memonic die Möglichkeit, die wesentlichen Inhalte von Webseiten, E-Mails, Word- oder Excel-Dokumenten in einem persönlichen Online-Notizbuch zu speichern, zu organisieren und zu teilen. Mit Memonic kann digitales Wissen – egal ob Text, Bild, Video oder Ton – einfach markiert, in einem zentralen Archiv abgelegt und in Sets zu verschiedenen Themen zusammengefasst werden. Memonic verbindet somit die Vorteile von Bookmarks/Favoriten und einem persönlichen digitalen Notizbuch. Zur Zeit verfügbar als Brwoser-Plug-In, für Smartphones und das iPad.

„Memonic ist ein Online-Tool, das jedem einen Nutzen bietet – Journalisten bei der Recherche, Hobbyköchen beim Rezeptesammeln oder Weltenbummlern bei der Reisevorbereitung. Auch wir nutzen Memonic für unsere PR-Arbeit“, so Tilo Bonow, Gründer und Geschäftsführer von PIABO über die Zusammenarbeit.

Memonic per Video erklärt: http://www.Memonic.com/video/Memonic_intro.

AUPEO! vergibt PR-Etat an PIABO

Logo von Aupeo! Die auf dialogorientierte Kommunikation spezialisierte PR-Agentur PIABO gewinnt mit AUPEO! einen weiteren Neukunden aus dem Online-Business. „Wir haben uns für PIABO entschieden, weil sie neben einer fundierten PR-Expertise über weitreichende Erfahrungen im Musikbereich und über ein tiefgreifendes Social-Media-Verständnis verfügen. Wir freuen uns darauf, unsere Arbeit mit der Unterstützung von PIABO erfolgreich fortzusetzen“, erklärt Armin G. Schmidt, Geschäftsführer der innovativen Online-Radioplattform.

AUPEO! bietet Musikliebhabern hochwertige Radiostationen für jeden Geschmack und jede Stimmung. Nicht nur online auf www.aupeo.com, sondern auch voreingestellt auf zahlreichen Netbooks, Connected TVs, Webradio-Geräten und Smartphones können Nutzer mit AUPEO! redaktionell betreute Künstler- und Genre-Stationen genießen, ihr persönliches Lieblingsprogramm zusammenstellen und neue Titel entdecken. In Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie ermöglicht AUPEO! zudem Stationen, die musikalisch der eigenen Stimmungslage entsprechen.

Tilo Bonow, Gründer und Geschäftsführer von PIABO zur Kooperation: „AUPEO! bringt digitales Radio auf eine neue Stufe. Durch seine Kooperationen mit hochwertigen Hardware-Herstellern erreicht AUPEO! eine äußerst breite Zielgruppe, weit über die Internet-Nutzer hinaus, und ermöglicht allen Hörern den Zugang zu individualisierbaren Radiostationen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit diesem zukunftsweisenden Unternehmen. Unsere langjährigen Erfahrung mit Kunden aus der Medienbranche wird uns dabei unterstützen.“

Social Media Know How für Berliner Unternehmen

Logo der Social Media Week Berlin Berlin, 26. Januar 2010: Als Eventpartner der internationalen Social Media Week macht die Berliner PR und Social Media Agentur PIABO (https://piabo.net) Unternehmer und Kommunikationsentscheider fit für die sozialen Medien. Vom 2. bis zum 4. Februar vermitteln die Social Media Experten von PIABO in drei Workshops Entscheidern aus Marketing und PR im offenen Dialog das notwendige Rüstzeug, um durch aktive Teilnahme am Web 2.0 neue Kunden und Mitarbeiter zu gewinnen:

  • Im Workshop „Suchmaschinenoptimierung mit PR und Social Media“ am Dienstag den 2. Februar wird anhand von zahlreichen Beispielen erörtert, wie sich mithilfe von PR und Social Media Maßnahmen die Sichtbarkeit eigener Internetseiten bei Google verbessern lässt.
  • Im Workshop „Facebook, Twitter, iPhone, Blogs – Möglichkeiten, Chancen, Risiken“ am Mittwoch den 3. Februar werden verschiedene Werkzeuge besprochen, um mit „Social Media“ aktiv die eigene Zielgruppe anzusprechen und die Kundenbindung zu stärken.
  • Im Workshop „Fight for best talents mit Social Media“ am Donnerstag den 4. Februar werden Employer Branding Maßnahmen des Web 2.0 vorgestellt. Als Special Guest zeigt zudem palomar5 unter dem Motto „Wie man es NICHT macht im streitbaren Kampf um die best talents“, was sich aus missglückten Social Media Kampagnen lernen lässt.

Alle Workshops finden jeweils von 13 bis 15 Uhr in den Räumen der PIABO medienmanagement GmbH, Weinmeisterstr. 12, 10178 Berlin statt und werden in deutscher Sprache abgehalten. Während der gesamten Social Media Week bietet das Team von PIABO Interessenten zudem kostenlose Beratung zur Frage „Wie kann ich Social Media für mein Unternehmen einsetzen?“ per Telefon: +49.30.2576205.0, skype: piabo.berlin, twitter: twitter.com/piabo und E-Mail: socialmediaweek@piabo.net.

Um Anmeldung zu den Veranstaltungen über socialmediaweek@piabo.net wird gebeten.

Über die Social Media Week Berlin 2010: Die im letzten Jahr in New York abgehaltene Social Media Week expandiert weltweit und findet dieses Jahr zeitgleich in den Städten Toronto, São Paolo, San Francisco, New York, London und erstmals auch in Berlin statt. Die Berliner Social Media Week steht unter dem Leitthema „Streit! – Konstruktive Kontroversen im Web“. Anspruch der Social Media Week ist es, eine Klammer zu geben, unter der sich eine Vielzahl von Initiativen versammeln und Partnerevents anbieten. Dieser Ansatz zeigt das Grundverständnis von Social Media als offene und das Mitmachen fördernde Entwicklung, die sowohl im Netz als auch in der realen Welt immer mehr Freunde findet. Mehr Informationen: http://socialmediaweek.org/berlin/

Über PIABO: PIABO bietet dialogorientierte PR und glaubwürdige Social-Media-Marketing-Lösungen. Das Leistungsspektrum der Kommunikationsagentur umfasst medienvernetzende Presse- und Marketingkommunikation im B2B- und B2C-Bereich, die Entwicklung von redaktionellen Konzepten wie auch das Monitoring Sozialer Netzwerke. Die Berliner Agentur arbeitet für nationale und internationale Kunden aus der Internet-, Mobile- und Medienbranche und verfügt über ein eingespieltes internationales Netzwerk. Mehr Informationen: https://piabo.net

Pressekontakt:

Juliane Zielonka | Tel.: +49.30.2576205.13 | juliane.zielonka@piabo.net | https://piabo.net

Deutsche Internet-Wirtschaft sammelt für Haiti

Die Spenden werden in einer Online-Tombola gesammelt. Für jeden gespendeten Euro erhält der Spender ein Los. Um weitere Lose zu erhalten, kann jeder online per Twitter, Facebook oder Email seine Freunde auf die Spende aufmerksam machen und so die Aktion weiterempfehlen. So bekommt jeder, der weitere Spender für die Aktion gewinnt, ein zusätzliches Los pro geworbenen Spenden-Euro. Der Erlös geht zu 100% an die „Aktion Deutschland hilft e.V.“.

Bereits zum heutigen Start haben sich mehr als 20 Unternehmen der Initiative angeschlossen und es folgen stündlich weitere. Die Tombola enthält Preise im Wert von mehr als 35.000 Euro. Die Gewinne werden von namhaften Partnern der Internetwirtschaft gestiftet, darunter XING, Sixt, Experteer.de, Brands4Friends, Bigpoint, Viagogo, SinnerSchrader, edelight, Fotocommunity, Spreadshirt, Geschenkkartenwelt und viele weitere.

“Die deutsche Internetwirtschaft möchte ihren Beitrag für die Unterstützung von Haiti leisten. Deswegen hat amiando die Initiative „Haiti – die Deutsche Internetwirtschaft hilft“ ins Leben gerufen. Allen Partnern, die innerhalb kürzester Zeit bereit waren diese Aktion zu unterstützen, möchte wir an dieser Stelle herzlich danken.“, Felix Haas, CEO von amiando.

Die gesammelten Gelder gehen an die „Aktion Deutschland hilft e.V.“ Die „Aktion Deutschland hilft e.V.“ wurde von zehn renommierten deutschen Hilfsorganisationen, wie Malteser und World Vision gegründet, um im Falle von großen Katastrophen den betroffenen Krisenregionen schnell und effektiv Hilfe leisten zu können.

Online-Tombola der Deutschen Internetwirtschaft: http://www.amiando.com/haiti

Die Kampagne wird von der PIABO medienmanagement GmbH (https://piabo.net) unterstützt.