Beiträge

Clubhouse: Diese neue App erobert die Herzen der Social-Media-Fans

Clubhouse ist in aller Munde und dominiert derzeit die Feeds auf Linkedin und Twitter. In einer Zeit, in der viele im Lockdown verweilen, trifft die im Beta-Stadium befindliche App den Nerv der Zeit. Eine App, die wie ein Klubhaus funktioniert und in die man nur mit Einladung Zutritt erhält: eine ähnliche Mechanik war schon vom kurzzeitigen Social Media one hit wonder „Vero“ bekannt. Inzwischen können Nutzer auch ihren erweiterten Freundeskreis einladen und zulassen. Grundlage ist eine neuere iOS Version auf dem Apple Smartphone. 

Weiterlesen

PIABO rüstet Digital Unit auf: Digitalstratege Lucas Florian neu an Board

PIABO PR, Deutschlands führender Full-Service PR-Partner für die Digitalwirtschaft, erweitert mit Lucas Florian als neue Führungskraft die Beratungskompetenzen für digitale Kommunikation. Der Digitalstratege fokussiert als Unit Director Digital PIABOs Kompetenz weiter, eine ganzheitliche Kommunikationsberatung erfolgreich umzusetzen.

Weiterlesen

PIABO auf der Social Media Week, Part I

Wo Social Media und Berlin sich treffen, darf auch PIABO nicht fehlen. Aus diesem Grund schwärmen die Mitarbeiter des Teams in dieser Woche aus, um die „Social Media Week Berlin“ unsicher zu machen.

Survival-Pack für die Social Media Week Berlin 2011 - Notebook, Smartphone, Müsliriegel

Auf zur Social Media Week: Im Survial-Pack Notebook, Smartphone, Müsliriegel. Und sogar ein analoges Notizbuch – natürlich nur für Notfälle.

 

Am Montag ging es dabei zunächst auf ins Aufbau Haus am Moritzplatz, um die ersten Sessions live mitzuerleben. Während meine KollegInnen fleißig an anderer Stelle herumschwirrten, nahm ich mir die Zeit für eine Podiumsdiskussion zum Thema „Art and Social Media“ und eine Keynote zur „Gamification“. Hier ein kleines Review zur ersten der beiden Sessions.

Unter dem Motto „Art and Social Media – A long distance relationship?“ startete gestern für mich die Social Media Week 2011. In der leider nicht ganz so lebendigen Podiumsdiskussion ging es um die Nutzung von Social Media in verschiedenen Kunstbereichen. Wie sehen Galerie, Museum, Kunstmagazin und Künstlerportfolio in einer 2.0-Variante aus?

Kunstjournalismus? Nicht ohne Social Media!

Vor allem im Kunstjournalismus ist Social Media heute nicht mehr wegzudenken. „Five years ago, nobody knew what it was and now we can‘t live without facebook“, meint Julia Schmitz, Chefredakteurin des KUNST Magazin-Onlinebereichs. Die Berliner Zeitschrift bloggt, twittert und facebookt fleißig und möchte die Vorteile von Social Media nicht mehr missen. Schmitz weiß die Möglichkeiten des Online Publishings zu schätzen; und versteht auch, dass Internet-Inhalte sich gerne mal von Print-Inhalten unterscheiden müssen. Online sei beispielsweise Raum für Fotogalerien und Interviews, die im analogen Magazin keinen Platz finden. Beruhigend zu wissen, dass manche Redakteure Bewusstsein für den virtuellen Raum entwickeln, wie ich finde.

Der Mensch zählt

Spannend auch die Meinung von Gregor Hose, Manager der Berliner Johann König Galerie: Private Galerien brauchen Social Media hauptsächlich in Belangen der persönlichen und informellen Kommunikation. Professionelles kann schwer via Facebook erledigt werden; und Fan-Akquirierung sei bei Galerien weniger notwendig, da sich Käufer meist weniger in sozialen Netzwerken über Ausstellungsstücke informieren, sondern über andere Wege Kontakt aufnehmen. Auf Facebook & Co. zählt hier der Mensch hinter der Galerie – es wird kommuniziert „as a gallerist, not as the gallery“. Grundsätzlich hält man sich aber mit Social Media zurück, auch wenn Hose meint „We are not scared of the internet.“

Jungkünstlermegaphon: Web 2.0

Für unbekannte Künstler allerdings bietet das Social Web großes Potential. Ob Hongkong, Paris oder Havanna – auch von Hintertupfingen aus kann man mit Online-Ausstellungen Kunstinteressierte aus aller Welt erreichen. Onlineplattformen ermöglichen es außerdem, Werke für den Kunstschaffenden finanziell vorteilhafter zu verkaufen, als es im analogen Raum möglich wäre.

Neue Wege bringen auch neues Publikum. Durch das Internet haben viel mehr Menschen Zugang zu Kunst und Kultur. Und viel mehr Menschen nehmen auch selbst Pinsel, Staffelei & Co. zur Hand um als Kunstschaffende aufzutreten.

Aber gerade im Umgang mit dem Web 2.0 gilt: „Kunststernchen“ aufgepasst! Besonders unbekannte Jungkünstler dürfen die eigenen Werke nicht aus den Augen verlieren und müssen darauf achten, einen roten Faden in der Entwicklung der Karriere beizubehalten. Ansonsten birgt der Vorteil der Omnipräsenz sozialer Medien das Risiko der Zerstreuung.

Ein digitales Künstlerherz

Gegen Ende der Diskussion meldet sich eine kanadische Künstlerin aus dem Publikum zu Wort: „I am a huge fan of social media, especially of facebook“, meint sie, „social media has the ability to create a buzz.“ Sie lässt ihre Freunde und Fans an ihrem Künstlerleben teilhaben, schafft Bewusstsein für das, was sie gerade macht. Ihr Augenmerk legt sie weniger auf die Präsentation ihrer Werke, sondern viel mehr auf die Entstehung und Projektierung. Social Media ist kein Marketing; Verkaufszahlen spielen keine Rolle, wenn sie sich online mitteilt. Art and Social Media – a long distance relationship? Zumindest bei dieser Diskussionsteilnehmerin vermute ich eine heiße und innige Liebesumarmung.

Auf zu neuen Ufern!

„Eins-und-zwei-und-drei-und-vier…“ schallt es über den Müggelsee, als die PIABO-Crew im Drachenboot übers Wasser paddelt. Eigentlich sind Sportlichkeit und hochmathematische Begabung keine Pflicht bei PR-Leuten – das Agentur-Team schafft es aber tatsächlich, hintereinander in drei Sprachen bis zehn zu zählen und währenddessen noch athletisch die Ruder zu schwingen. Wir Bürohengste und –stuten schlagen uns also ganz gut beim bewegungsintensiven Betriebsausflug am Donnerstag Nachmittag.

Das Team beim Drachenbootfahren.

In unseren PIABO-grünen Teamshirts wird gepaddelt, was das Zeug hält – und schneller als geplant heißt es schließlich „Kombüse in Sicht!“. Am Horizont lockt das Ziel; beim Anblick des charmanten Schiffsrestaurants „SpreeArche“ entfleucht so mancher wasserscheuen Dame an Bord ein erleichtertes Seufzen. Nach knapp zwei Stunden „knallharter Knochenarbeit“ ist es aber doch für das gesamte, durchnässte Team ganz angenehm, auch mal Pause zu machen.

Die PIABO-Social Media-Fans

Angekommen auf der SpreeArche zeigen sich unsere Social Media-Junkies  – Smartphone sei Dank! – äußerst beruhigt: Facebook ist in den zwei Offlinestunden nicht kostenpflichtig geworden und auch E-Mails funktionieren noch wie eh und je. Der Abend ist gerettet. Zeitgleich zum Ausflug schon Fotos posten, markieren, kommentieren – das nennt man dann wohl Betriebsausflug 2.0.

Auch der beinah kitschige Sonnenuntergang über dem Müggelsee wird mit zahlreichen (Facebook-)Fotos dokumentiert. Die Stimmung lässt sich jedoch nur schwer einfangen: gemütlich in Decken eingekuschelt, plaudernd, lachend und schmausend lassen wir den Abend ausklingen. Ein wenig freiwilliger, aber durchaus gemütlicher Nachtspaziergang durch den Wald schließt den gemeinsamen Ausflug ab; die Großstadt hat uns erst spätnachts wieder. Leuchtreklame statt Sternenhimmel, Straßenlärm statt Wandergesänge. Aber wenigstens gibt es in der Stadtmitte weniger Mücken als am Müggelsee.

Social Media Etat des Boulevard der Stars geht an PIABO

  • PIABO navigiert den „Boulevard der Stars“ durch soziale Netzwerke

Berlin, den 12. August 2010 – Die Social Media Profis der PR Agentur PIABO gewinnen den Zuschlag für die Entwicklung und Umsetzung der digitalen Kommunikationsstrategie des „Boulevard der Stars“ – einem wachsenden Denkmal in Berlin. Auf der Potsdamer Straße im Herzen Berlins entsteht ein Ort der Würdigung herausragender Persönlichkeiten, die maßgeblich die Deutsche Film- und Fernsehlandschaft geprägt und gestaltet haben. Zur feierlichen Eröffnung am 10.9.2010 laden 40 goldene Sterne im roten Asphalt zum Entdecken ein: installierte Kameras ermöglichen mit einem interaktiven Spiegeltrick ein persönliches Foto mit dem jeweiligen Star – ein Generationen verbindendes Erlebnis.

„Das spielerische Erkunden des Boulevards führt zu neuen Erfahrungen, die wir in das Gesamtkommunikationskonzept integrieren“, verrät Tilo Bonow, Geschäftsführer der Digital Natives Agentur. „Die Geschichten und bildhaften Eindrücke der Besucher steigern die Bekanntheit und ziehen durch ihre Verbreitung in sozialen Netzwerken neue Menschen an.“

Georgia Tornow, Medienprofi und Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH erklärt: „Wir wollen einen öffentlich zugänglichen Ort etablieren, der die Menschen anziehen, informieren und begeistern will, sich intensiver mit dem wichtigsten Massenmedium unserer Zeit und seinen Protagonisten auseinanderzusetzen. PIABO’s Leidenschaft für Entertainment und die Begeisterung fürs Internet haben uns überzeugt.“

Jedes Jahr wird der Boulevard um bis zu zehn Stars erweitert. So entsteht in Berlins Zentrum ein „wachsendes Denkmal“ als Ort der lebendigen Erinnerung und ständigen Attraktionen für Bürger und Besucher.

Über PIABO:
PIABO, die Kommunikationsagentur für die digitale Wirtschaft, bietet PR und Social Media strategisch vernetzt. Das Leistungsspektrum umfasst medienübergreifende B2B- und B2C Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationsmanagement, die Entwicklung von redaktionellen Konzepten wie auch das Monitoring Sozialer Netzwerke. Die Berliner Agentur arbeitet für nationale und internationale Kunden aus der Internet/IT-, Mobile/Medien- und Cleantechbranche und verfügt über ein eingespieltes globales Netzwerk.


Die Regeln des Spiels – Das 1×1 einer Social Media Policy

Blogs und soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Durch die rege Aktivität der Nutzer entsteht ein öffentlicher Dialog, an dem es für Unternehmen teilzunehmen gilt. Geredet wird in jedem Fall, nur wer sich aktiv am Geschehen beteiligt, behält den Überblick und kann auf Probleme und thematische Anregungen sofort reagieren.

Doch wer soll sich im Unternehmen darum kümmern?

Der virtuelle Dialog lebt von Pluralität, die Antwort auf die Frage ist demnach denkbar einfach: Je mehr engagierte Teilnehmer das Unternehmen unterstützen, desto besser! Neben einem erfahrenen Social Media Mitarbeiter profitiert jede Firma von der Expertise und den unterschiedlichen Blickwinkeln der Kollegen verschiedener Abteilungen. Dabei sollte das unerbittliche Gedächtnis des World Wide Web nicht unterschätzt werden. Alles ins Netz Gestellte bleibt, egal, ob gelöscht oder nicht. Es ist deshalb von zentraler Bedeutung, alle Beteiligten über Regeln und Gefahren im Umgang mit sozialen Netzwerken aufzuklären, um Schaden für das Unternehmen zu vermeiden. Die Basis aller Beiträge der Mitarbeiter sollte eine so genannte Social Media Policy darstellen, die immer dann gilt, wenn ein autorisierter Mitarbeiter geschäftlich, aber auch privat am Diskurs zum Unternehmen teilnimmt.

Wie genau die Verhaltensregeln aussehen, bleibt jedem Unternehmen selbst überlassen. Diese Punkte dürfen jedoch auf keinen Fall fehlen:

  • Auch wenn es ganz selbstverständlich scheint, ist das oberste Gebot für alle Mitarbeiter: Weder geschäftlich noch privat darf etwas veröffentlicht werden, was das Unternehmen in irgendeiner Art schädigen kann. Um Betriebsgeheimnisse verdeckt zu halten gilt die Regel: Öffentlich ist nur das, was außerhalb sozialer Netzwerke bereits frei zugänglich ist. Bei Unsicherheiten sollte eine Einschätzung der Vorgesetzten eingeholt werden.
  • Jeder Post im Namen des Unternehmens muss gut durchdacht und verantwortungsvoll verfasst werden. Es gilt einen stets respektvollen Umgang zu anderen Web-Teilnehmern zu pflegen. Dazu gehört nicht nur die politische Korrektheit der Beiträge, sondern auch die Unterlassung von Konkurrenz-Bashing im Netz. Gesetzliche Richtlinien wie das Urheberrecht müssen natürlich ebenfalls berücksichtigt werden.
  • Um in der Internetwelt Fuß zu fassen, braucht es Transparenz und Authentizität. Jeder Mitarbeiter, der Beiträge in seinem Namen verfasst, sollte darauf achten, seine Zugehörigkeit und Position im Unternehmen für Leser transparent zu machen.
  • Damit das Unternehmen von der Vielfalt seiner Mitarbeiter auch im Netz profitieren kann, sollte jeder nur zu den Themen Stellung beziehen, die in seinem Kompetenzbereich liegen. So kann die Leserschaft vom speziellen und einzigartigen Wissen des Einzelnen profitieren.
  • Die vielleicht wichtigste Regel für einen erfolgreichen Unternehmensauftritt in sozialen Netzwerken: Mehrwert bieten! Belanglosigkeiten interessieren die Wenigsten und Leser wollen zum Wiederkommen animiert werden. Es gilt, spannende Beiträge zu kreieren, die die Zielgruppe ansprechen. Wo genau der spezifische Mehrwert für die fokussierte Kundengruppe liegt, variiert von Unternehmen zu Unternehmen.

Mit diesen Richtlinien gestaltet sich der Aufenthalt im Web 2.0 für Unternehmen und ihre Mitarbeiter zwar einfacher, sie sind allerdings keinesfalls die einzigen Erfolgskriterien. Jedes Social Media Konzept sowie die zugehörige Social Media Policy muss ausgiebig durchdacht und an die Ansprüche von Firma und Zielgruppe angepasst werden.