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Welcher Solo-Dining-Typ bist du? Allein mit Buch oder offen für neue Begegnungen – Lightspeed Studie zeigt: Solo-Dining wird zum Lifestyle

Berlin, 25. Februar 2026 – „Ein stiller Tisch für eine Person, bitte!” – früher galt das als Ausnahme, heute ist es für viele ganz normal: 53 % der Menschen in Deutschland haben schon einmal allein in einem Restaurant mit Tischservice gegessen. Was früher mit Hemmschwelle belegt war, entwickelt sich zur anerkannten Form von Selfcare, Effizienz und Genuss. Besonders die Generation Z und die Millenials treiben diesen Trend voran. Die Zahlen liegen hier jeweils über dem Durchschnitt. Eine aktuelle Studie von Lightspeed, einem der führenden Anbieter cloudbasierter Kassensysteme und Bezahlplattformen, beleuchtet die Beweggründe und Verhaltensmuster rund um den Trend zum Solo-Dining – und zeigt: Wer allein isst, tut das bewusst.

Zwischen Selfcare und Business-Lunch – Warum Menschen allein essen
Allein essen heißt nicht einsam sein – ganz im Gegenteil. Die häufigsten Motive für Solo-Dining sind:

  • Um mir etwas Gutes zu tun (39 %)
  • Mittagspause bei der Arbeit (26 %)
  • Ich esse gerne allein (23 %)
  • Geschäftsreise (23 %)

Weitere Gründe sind der Wunsch, neue Restaurants zu entdecken (18 %) oder zwischen Meetings effizient zu essen (15 %). In Zeiten hoher Lebenshaltungskosten nennen 11 % auch den Wunsch, Freunde oder Familie nicht finanziell zu belasten, als Motiv.

Ruhe statt Smalltalk – Was Gäste tun, wenn sie allein speisen
Wer allein isst, nutzt die Zeit bewusst:

  • 46 % möchten vor allem Ruhe finden und sich entspannen
  • 39 % beobachten gerne andere Gäste
  • 33 % essen bewusst an einem normalen Tisch statt an der Bar

Digitale Begleiter wie Instagram (17 %) oder Messenger-Dienste (15 %) sind präsent, aber nicht dominant. Nur 10 % suchen aktiv nach neuen Kontakten – Solo-Dining ist in erster Linie ein Raum für sich selbst. Doch wo findet man eigentlich den geeigneten Platz?

Die besten Plätze für jeden Solo-Dining-Typ
Nicht jeder Platz im Restaurant fühlt sich für Solo-Diner gleich gut an – zu prominent, zu laut, zu abgeschottet. Hier sind einige Vorschläge für Spots für jeden Typ, mit den besten Voraussetzungen für ein gelungenes Solo-Dining-Erlebnis:

  • Smalltalk-Fan
    Lieblingsplatz: An der Bar
    Hier geht’s ums Dabeisein, statt nur ums Kulinarische. Ideal für alle, die gerne spontan ins Gespräch kommen – mit dem Barteam, mit Sitznachbarn oder einfach mit dem Drink des Tages.
  • Tagträumende
    Lieblingsplatz: Am Fenster
    Sitzen gerne mit Blick nach draußen. Für alle, die beim Essen gerne die Welt vorbeiziehen lassen, das Treiben beobachten oder den Gedanken nachgehen, ohne selbst irgendwohin zu müssen.
  • Me-Time-Master
    Lieblingsplatz: In der Nische
    Brauchen keine Bühne, sondern Ruhe. Der beste Platz für alle, die zwischen Pasta und Pause einfach mal in Frieden sie selbst sein wollen (oder mit dem Buch oder Podcast). 
  • Die Alltagsprofis
    Lieblingsplatz: Am klassischen Tisch
    Hier wird gegessen, gearbeitet, gelesen oder einfach in Ruhe genossen. Der „Einzeltisch“ ist hier kein Notbehelf, sondern ein bewusster Platz für Unabhängigkeit.
  • People-Watcher
    Lieblingsplatz: Mit Blick ins Restaurant oder in den Spiegel
    Immer mit Überblick – nie außen vor. Für alle, die gern mittendrin sind, ohne im Mittelpunkt zu stehen. Der Spiegel? Nur zur Sicherheit – falls der Blickkontakt doch mal fehlt.

Deutschland an der Me-Time-Spitze – ein europäischer Vergleich
Mit 53 % liegt Deutschland bei der Erfahrung mit Solo-Dining an der Spitze Europas. In den Niederlanden sind es 48 %, in Belgien 45 %, im Vereinigten Königreich 38 % und in Frankreich 35 %. Auffällig: In Deutschland ist der Wunsch, sich etwas Gutes zu tun, besonders ausgeprägt. Die Studie zeigt zudem, dass Solo-Dining gesellschaftlich an Akzeptanz gewinnt – und das über Generationen und Lebensstile hinweg.

Flexibilität und persönlicher Service – was Solo-Dining im Gastroalltag bedeuten kann
Einzelpersonen benötigen häufig kleinere Tische oder besondere Platzierungen, z. B. an Fenstern oder der Bar. Sinahn Fabian Sehk, Regional Senior Director DACH Hospitality von Lightspeed weiß, wie digitale Tools das Gastronomiegeschäft dabei unterstützen könne: 

„Ein gutes Kassensystem sollte es einfach ermöglichen, Tischlayouts schnell anzupassen, Einzelgäste klar zu erfassen und flexibel zu koordinieren. Mit dynamischen Tischgrößen im System lässt sich auch die Auslastung viel präziser planen“, so Sehk.

 „Gäste, die öfter allein kommen, können im System wiedererkannt werden: So können Kassensysteme mit CRM-Funktion (Customer Relationship Management) helfen, Vorlieben wie Lieblingsplatz, Lieblingsgericht oder Getränkewahl zu speichern. Das ermöglicht einen individuellen Service, der unserer Erfahrung nach besonders von Stammgästen geschätzt wird. Außerdem können Kassensysteme mit Analysefunktionen helfen, zu erkennen, wann  Solo-Diner am häufigsten vorbeikommen, z. B. werktags mittags. Daraus lassen sich gezielte Angebote und Marketingmaßnahmen entwickeln, wie Lunch-Aktionen oder Table-for-One-Reservierungsoptionen,“ empfiehlt der Regional Senior Director weiter. 

Fazit: Allein essen ist das neue Ausgehen
Ob mit Buch, Smartphone oder Blick ins Lokal – Solo-Dining ist längst mehr als ein Notfallplan. Es ist Ausdruck von Selbstbestimmung, Flexibilität und Genusskultur. Für Restaurants ergibt sich daraus eine neue Zielgruppe: Gäste, die gezielt allein kommen – und dabei nicht weniger anspruchsvoll sind. Gastronomen, die diesem Trend Raum geben, schaffen Orte für individuelle Erlebnisse – und signalisieren eine moderne, inklusive Gastkultur.

Methodik
Im Mai 2025 führte Lightspeed gemeinsam mit dem Marktforschungsanbieter Medallia eine Verbraucherumfrage durch. Der Bericht für Deutschland basiert auf rund 1.000 Befragten. Teilnehmende mussten über 18 Jahre alt sein und in den vergangenen sechs Monaten ein Restaurant besucht haben. Alle Antworten wurden anonym erhoben und einer Qualitätsprüfung unterzogen, um eine angemessene Fehlertoleranz sicherzustellen.

Über Lightspeed
Lightspeed (TSX | NYSE: LSPD) ist der führende globale Anbieter einer cloudbasierten und ganzheitlichen Kassensystem- und Bezahlplattform sowie von Finanzdienstleistungen für die Gastronomie und Hotellerie in über 100 Ländern. Lightspeed wurde 2005 von CEO Dax Dasilva in Montreal gegründet.  Heute servieren Lightspeed-Kunden in einem Jahr mehr als 1 Milliarde Gerichte an über 300 Millionen Gäste auf der ganzen Welt. Weitere Informationen finden Sie auf lightspeedhq.de. Folgen Sie uns auf Social Media: LinkedInFacebookInstagramYouTube und X.

Zukunftsgerichtete AussagenDiese Pressemitteilung kann zukunftsgerichtete Informationen und zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne der geltenden Wertpapiergesetze („zukunftsgerichtete Aussagen“) enthalten, einschließlich Informationen über das Produktangebot von Lightspeed und die geplante Produkt-Roadmap. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die prädiktiver Natur sind, von zukünftigen Ereignissen oder Bedingungen abhängen oder sich auf diese beziehen und durch Wörter wie „wird“, „erwartet“, „antizipiert“, „beabsichtigt“, „plant“, „glaubt“, „schätzt“ oder ähnliche Ausdrücke gekennzeichnet sind, die sich auf Angelegenheiten beziehen, die keine historischen Fakten darstellen. Solche Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Erwartungen der Geschäftsleitung von Lightspeed und beinhalten zahlreiche bekannte und unbekannte Risiken und Unsicherheiten, einschließlich wirtschaftlicher Faktoren. Eine Reihe von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Dazu gehören unter anderem die Risikofaktoren, die in unserer jüngsten Management’s Discussion and Analysis of Financial Condition and Results of Operations, unter „Risk Factors“ in unserem jüngsten Jahresinformationsblatt und in unseren anderen bei den kanadischen Wertpapieraufsichtsbehörden und der U.S. Securities and Exchange Commission eingereichten Unterlagen genannt werden, die alle unter unseren Profilen auf SEDAR+ unter www.sedarplus.com und auf EDGAR unter www.sec.gov verfügbar sind. Die Leser werden darauf hingewiesen, dass sie diese und andere Faktoren sorgfältig abwägen sollten, wenn sie Entscheidungen in Bezug auf die nachrangigen stimmberechtigten Aktien von Lightspeed treffen, und dass sie sich nicht in unangemessener Weise auf zukunftsgerichtete Aussagen verlassen sollten. Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen sind keine Garantie für künftige Leistungen, und obwohl die zukunftsgerichteten Aussagen auf bestimmten Annahmen beruhen, die Lightspeed für angemessen hält, können die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen von Lightspeed ausgedrückten oder implizierten abweichen. Sofern nicht ausdrücklich durch geltendes Recht vorgeschrieben, übernimmt Lightspeed keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren, sei es aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen.